20. Dezember
2004

Es ist vollbracht

Wir haben heute, wie man sieht, endlich einen Weihnachtsbaum gekauft. Die Tanne ist etwa 1,85 Meter hoch und hat und stolze 25 Euro gekostet. Ein Preis, bei dem mir so richtig schlecht geworden ist. Aber was will man machen. Noch länger warten hätte die Auswahl sicher nicht vergrößert. Eigentlich wollten wir ja einen kleinen Baum, aber anscheinend scheint es die dieses Jahr nicht zu geben. Und für einen Zwerg mit Ballen zahle ich auch nicht 20 Euro – besonders, weil wir ihn nicht einpflanzen könnten.

18. Dezember
2004

Tannenbaum – Eigentlich

Eigentlich hasse ich Anfänge mit “Eigentlich”, aber wir wollten heute wirklich eigentlich einen Tannenbaum kaufen. Leider ist daraus nichts geworden, da der eine Händler zur Zeit keine kleinen Bäume mehr hatte, sondern diese erst am Montag wieder rein bekommt. Bei einem anderen Baumverkauf hatte ich den Eindruck, dass man uns einen alten Baum verkaufen wollte. Die Nordmanntanne hatte so einen leicht gelblich Stich in den Nadeln. Zudem waren alle Bäume dort ohne Preisauszeichnung – wahrscheinlich orientierte der Preis sich an der Nase des Kunden.

Auf jeden Fall haben wir jetzt immer noch keinen Baum. Nächste Möglichkeit, einen zu kaufen ist dann der kommende Montag – vier Tage vor Weihnachten. Das beunruhigt mich schon etwas.

17. Dezember
2004

Weihnachtsgeschenke in TT

So, jetzt habe ich es endlich geschafft! Alle Weihnachtsgeschenke sind “in trockenen Tüchern”, ich muss nichts mehr besorgen. Selbst das Geschenkpapier ist schon gekauft. Nächste Woche geht es dann ans einpacken der letzten Geschenke. Das Einzige, was jetzt noch an größeren Aktionen ansteht ist das Backen der obligatorischen Plätzchen und der Kauf des Weihnachtsbaums.

Mit etwas Glück werde ich dann in den nächsten Tagen auch erfahren, ob es tatsächlich demnächst neue Vermieter gibt oder nicht. Für den Fall, das es wirklich dieses junge Pärchen ist, hatte ich die Idee, ihnen zwei Schokoladenweihnachtsmänner und eine “Herzlich Willkommen”-Karte an die Tür zu hängen – so machen wir dann vor Weihnachten unseren Frieden mit den neuen Eigentümern und sorgen hoffentlich für eine positive Grundstimmung. Schließlich haben wir vor, hier noch etwas länger zu wohnen, ohne dass man sich gegenseitig beschimpft und Streitigkeiten vor Gericht austrägt.

6. Dezember
2004

No Movie

Heute waren wir lange auf einer Geburtstagsfeier (wobei “lange” dabei in mehrere Hinsicht passt). jetzt fühle ich mich ein wenig wuselig im Kopf, was aber auch an dem Film “Zoolander” oder daran liegen kann, dass ich den ganzen Tag über viel zu wenig getrunken habe. Wie dem auch sei – aus dem geplanten ersten kleinen Film auf dieser Seite wird noch nichts. Dafür muss ich mal wieder ein paar Programmfunktionen von bitEvolution ändern, oder noch besser, direkt dei richtige Datenbankanbindung programmieren.

1. Dezember
2004

Missernte

Nach dem ich ganz stolz am Freitag den selbstgemachten Likör abgefüllt hatte, haben wir uns heute eine Schluck gönnen wollen – wie gut er schmekct, wussten wir noch vom Freitag. Leider war der Likör in der Zwischenzeit ungenießbar geworden. Schuld daran waren die beiden Flaschen, in die ich den Likör abgefüllt hatte. Der Korken ist nämlich nicht lebensmittelecht. Die Lösungsmittel oder Klebstoffe, die bei der Herstellung des Korken verwendet wurden, sind vom Alkohol gelöst worden und haben sich mit dem Likör vermengt. Damit kann ich dann einen ganzen Liter in den Abfluss gießen. Auch wenn ich keinen Kassenbon mehr habe, so werde ich dennoch die Flaschen zurückbringen und mich beschweren – auch wenn ich mal vermute, dass die sich im Laden davon nichts annehmen werden. In Amerika hätte ich wohl gute Aussichten, mit einer fetten Klage meinen Lebensabend zu sichern.

27. November
2004

Kleine Katastrophen

Der heutige Tag fing ganz normal und harmlos an und verlief ebenso. Bis zu dem Moment, wo ich mit dem Daumen an der Abrisskante des Tesafilmabrollers hängen geblieben bin. Danach fehlte mir ein kleines Stück Haut. Nun gut, kann mal passieren, dachte ich. Am Nachmittag habe ich mich dann über dei Xbox geärgert, da bei Ghost Recon 2 die Sprachausgabe im Kampagnen-Modus nicht über das Headset, sondern über den Lautsprecher erfolgt. Bei anderen Spielern kommt die Sprachausgabe ganz normal über das Headset, nur bei mir und einem kleinen Teil anderer Spieler nicht. Bisher konnte auch kein Support richtig helfen. Mit einer fahrigen Geste habe ich dann nach entnervenden ausprobieren verschiedener Einstellungen mal eben mein Headset geschrottet, in dem ich den Kopfhörerbügel abgebrochen habe. Glücklicherweise hatten wir ja mal ein zweites gekauft, was aber nicht wie geplant für einen zweiten Spieler online funktionierte.

Am frühen Abend stürzte unsere Telefonanlage dann mitten in einem Telefonat ab. Das war das erste Mal, das es mitten in einem Telefongespräch passierte. Da die Anlage auch sonst vor allem durch ihre Unzuverlässigkeit und zahlreichen Fehler glänzt – und es keinen Support mehr für die Anlage gibt – haben wir uns dann notgedrungen für einen neue Telefonanlage entschieden und diese gleich online bestellt. Wieder eine Geldausgabe, die so nicht geplant war. Die alte Anlage würde ich am liebsten an den Hersteller zurückschicken, das er, obwohl er von den Fehlern in der Firmware wusste, den Support und die Weiterentwicklung der Firmware eingestellt hat. Von Acer werde ich daher nie wieder etwas kaufen, egal wie gut es getestet wird. Mit der OpenCom von DeTeWe werden wir hoffentlich mehr Glück haben – ansonsten werde ich da mal ein paar Visitenkarte rauskramen und Mitarbeiter von DeTeWe anrufen – ich kenne ja noch welche von den Symposium Schulungen, die ich durchgeführt habe :-)

Den Abschluss des Abends bildete ein herrliches Holzbauspiel namens Manhatten, das sich schon sehr lange in meinem Besitz befindet. Leider löst sich die Farbe auf dem Kunststoffspielplan, so dass einzelnen Linien mit einem Edding nachgezogen werden müssen. An dieser Stell hilft dann nur noch eins: ins bett, Decke über den Kopf und warten ,dass der Tag vorüber geht.

26. November
2004

Aufgesetzter – die erste Ernte

Nach langer Wartezeit haben wir heute die erste Flasche unseres Aufgesetzten gefiltert und in Likörfläschchen abgefüllt. Der erste Schluck war etwas ungewohnt im Geschmack und ich hatte die leise Befürchtung, dass das Experiment fehlgeschlagen ist. Mutig probierte ich dann ein zweites Mal. Dieser Schluck brachte dann die Erlösung – doch kein Fehlschlag, sondern ein Erfolg. Das Warten hat sich also gelohnt. Mit dem selbstgemachten Likör werden wir aber sehr sparsam umgehen, da es nicht nur viel Arbeit und eine große Sauerreich war, sondern auch bis zur nötigen Reife lange gedauert hat.

23. November
2004

Adventskalenderpanik

Dieses Jahr sind wir mal wieder spät dran mit dem Adventskalender, zumal ich vorgeschlagen habe, unsere Tetraeder aus Pappe durch etwas anderes zu ersetzten. Ursprünglich sollten es Kerzen werden – Röhren aus Wellpappe, mit einer Servierte als Flamme. Leider sah das nicht sehr zufriedenstellend aus, so dass ich etwas umdisponieren musste. Jetzt sind es Päckchen geworden – Wellpapperöhren, mit einer Bastschleife und einer Servierte so rein geschoben, dass Enden zu beiden Seiten der Röhre herausschauen. Sieht ganz nett aus. Da diesmal nichts geklebt wird, kann man diesen Kalender dann nächstes Jahr wieder verwenden. Das war bei den Tetraeder nicht der Fall und die waren nicht wirklich einfach zu basteln.

Auch wenn das Basteln jetzt schneller geht, es muss auf jeden Fall noch gemacht werden. Auch die Füllung fehlt noch. Uhu, noch sieben Tage bis zum ersten Dezember …

23. November
2004

Makler – die schmierige Version

Eine Person, die mir völlig unsympathisch ist, ungepflegt aussieht und sich unsere Wohnung ansehen will, lass ich auf keinen Fall rein – jedenfalls nicht ohne vorherige Terminabsprache. Obwohl ich ziemlich nervös war, habe ich mich auch durchsetzten können. Sehr zum Ärger der Maklerin. Tage vorher hatte ich mir ja schon überlegt, wie ich sie am besten abwimmeln kann. Das hat mich auch ein paar Nächte beschäftigt. Klar, das ist kein großer Akt, aber ich hatte einfach Bedenken, einen Fehler zu machen, den man später juristisch gegen mich verwerten kann. Zudem wollte ich auf keinen Fall, dass ich die Frau unseres verstorbenen Vermieters in irgendeiner Weise dumm dastehen lasse oder das meine ablehnende Haltung gegenüber der Maklerin für sie negative Konsequenzen hat, da sie sich eh schon nicht sehr gut mit der Vermieterin (der Tochter ihres Mannes) versteht. Wie dem auch sei, jetzt ist es erstmal ausgestanden, bei der Maklerin gelten wir schon als komische und schwierige Mieter (was ja auch meine Absicht war) und waren erstmal in Ruhe auf eine schriftliche Terminanfrage – und nicht per Fax, wie die Maklerin wollte.

22. November
2004

Angebot und Nachfrage

Wenn man bei ebay für einen Artikel mehrere Auktionen gleichzeitig beobachtet, sieht man oft, dass der Artikel sich bei einem bestimmten Preis einpendelt. Momentan beobachte die Auktionen für das Spiel “Fable”. Gerade mal einen Moment steht es in den Läden und wird schon in Massen bei ebay verkauft. Da es nicht unbedingt ein Spiel ist, was ich zum Vollpreis erwerben möchte, kann ich also bequem abwarten, bis ein Preisniveau erreicht ist, welches mir gefällt. Zur Zeit liegt dies bei etwa 30 Euro (Neupreis 60 Euro). Damit doppelt so hoch wie das, was ich ausgeben möchte. Bei einer Spieldauer von etwa 10 Stunden und ohne Onlinefunktion ist es mir auch nicht mehr wert.