Nooch immer sind wir nicht fertig mit dem Auszug aus der alten Wohnung, obwohl wie fleißig wie Ameisen Kram rüberschaffen. Das führt bei mir fast schon zu Brechanfällen – besonders dnn, wenn mir die neuen Hauseigentümer über den Weg laufen.
Von morgens bis abends kreisen meine Gedanken nur um die Wohung. Ich bin endlich froh wenn das ganze vorbei ist. Zumindest haben wir es heute geschafft, in der neuen Wohnung die Dunstabzugshaube anzubringen. Für das zu kurze Kabel muss ich mir aber noch eine optimalere Lösung als ein Mehrfachsteckerkabel einfallen lassen. Und schonkreisen meine Gedanken wieder um die Wohnung.
Es sei noch erwähnt, dass der Empfang vom Kablefernsehn besser geworden ist – es war wirklich das falsche Kabel.
Nach dem ich Stück für Sück das Problem mit dem schlechten Empfang eingekreist habe, steht jetzt fest, das das Kabel selber schuld am schlechten Empfang ist. Ich habe vermutlich im Baumarkt das falsche Kable erwischt. Selbst eine sehr kurze Version sorgt für ein gestörtes Bild, während ein anderes, längeres Kabel einwandfrei funktioniert. Dumm nur, dass ich gestern das Kabel verlegt habe (mit der Heißklebepistole). Jetzt durfte ich vorhin das Kabel wieder vorsichtig von der Wan dlösen, was mir leider nicht ganz spurlos gelungen ist. Humpf!
Morgen muss ich mich dann auf die Suche nach einem Geschäft machen, dass mir ein vernümpftiges Kabel verkauft.
Der Aufbau eines 2,50 Meter großen Kleiderschranks ist wirklich ein größeres Unterfangen. Darum bin ich froh, dass wir das heute endlich hinter uns gebracht haben. Glücklicherweise läst sich “Pax” (so der Name des Systems von Ikea) relativ einfach aufbauen. Wie aber schon beim gesamten Umzug, so wollte ich ich auch dabei nicht auf das wichtigste Utensil verzichten: meinen Akkuschrauber. Mittlerweile kann ich mir ein leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Es wird deutlich einfacher, auch wenn man es etwas eng ist, mit dem Teil kopfüber in einem nur 50 cm breiten Schrank ganz hinten eine Schraube festzuziehen.
So ganz 100% scheint der Devolo Kram noch nicht zu funktionieren. Für mehrere Stunden hatten wir weder LAN noch Internet. Da Rausziehen der Adapter brachte dann nach dem Neueinstecken Besserung. Aber auf Dauer kann das nicht das gelbe vom Ei sein. Das gute alte Patchkabel war auf auf jeden Fall zuverlässiger.
Stück für Stück, mit jedem leeren Karton nimmt die neue Wohnung Gestalt an, während die alte Wohnung verlassen und ein wenig schäbig wirkt. Allerdings zieht sich das Ganze doch sehr in die Länge. Es machtleider nicht einfach Plop! und man ist in der fertig eingerichteten Wohnung. Wenn ich bedenke, dass Nadine und ich eigentlich von morgens bis abends nur einräumen und aufbauen, ist das schon sehr komisch. Unvorstellbar, wie der Umzug verlaufen wäre, wenn ich noch nebenbei arbeiten müsste. Aber das klingt jetzt schon wieder fast zynisch.
Nach der zweiten Nacht in der neuen Wohnung war mein erster Gedanke: Klappt das heute auch mit der Zustellung der Zeitung?
Es hat geklappt. Stück für Stück verschwanden dann auch im Laufe des Tages so einige Kartons und gegen Abend hatten wir auch endlich wieder DSL. Als ich dann gegen 19:30 die Beta-Welt von WoW betrat, musste ich mit Schrecken lesen, dass mir nicht viel Zeit blieb, den um 21:00 Uhr sollten die Server abgeschaltet werden. Freitag kommt die Vollversion – das Warten beginnt.
Nach der ganzen Schlepperei habe ich den Bewegungsablauf einer alten Frau. Mein Rücken tut mir weh und nach dem Aufstehen von wo auch immer kann ich nur gebückt gehen. Zudem habe ich Blasen an den Füßen.
Mit drei zusätzlichen Helfern und einem Bulli konnten wir heute gut 2/3 der Wohnung leeren – den Rest müssen wir dann in den nächsten Tagen Stück für Stück rüber tragen und zu guter Letzt den Keller leeren. Bewundernswert – und an dieser Stelle noch mal vielen Dank dafür – war die Unterstützung von meiner Mutter und ihrem Mann. Ohne deren Hilfe hätten wir es nie geschafft. Sie haben uns trotz ihrer angeschlagenen Gesundheit bei den schwersten Teilen geholfen.
Wenn ich schon beim Dank bin: Vielen Dank auch an unseren Fahrer und Mithelfer Björn.
In unseren Bemühungen, möglichst viele Sachen vor dem eigentlichen Umzug alleine in die neue Wohnung zu schleppen, haben wir heute zu zweit meine Schreibtischplatte rübergeschafft. Das Ding ist mit seinen 1,80 x 0,80 Meter durchaus etwas sperrig. Hätten wir lieber sein lassen sollen, da wir uns danach nicht mehr ganz so fitt gefühlt haben. Die Spareribs danach vom Pizza-Taxi habe ich auf jeden Fall verdient.
Da morgen früh der Internetanschluss gekappt wird und in der neuen Wohung erst am Montag wieder zru Verfügung stehet, bleib es bis dahin still. Ich werde allerdings alles per Hand aufschreiben und nachreichen – großes Indianerehrenwort!