Derzeit beschränkt sich meine tägliche Dosis Tageszeitung auf Frühstück und Abendessen. Durch die zeitliche Verengung bleibt mir nichts anderes übrig, als auszuwählen, was ich lese. Da wir sowohl den Kölner Stadt Anzeiger als auch die Süddeutsche Zeitung haben, arbeite ich mich zunächst durch den lokalen Kölner Teil.
Es sind schon mehr Menschen vor mir 40 geworden, als ich vermutlich zählen kann. Kein Grund also, an einem runden Geburtstag in Selbstmitleid zu versinken. Allerdings wird es noch mindestens ebenso viele geben, die nach mir, überwiegend lange nach mir, dieses Alter erreichen.
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Es ist bei Nadine und mir nicht „The same procedure as every year”, dass wir Silvester, so wie dieses Jahr alleine feiern. An Möglichkeiten und Einladungen hat es nicht gefehlt, sondern es war eine bewusste Entscheidung. Ausnahmslos jeden Jahreswechsel, den wir mit zusammen mit anderen gefeiert haben, führt innerhalb der nächsten zwölf Monate zu Katastrophen.
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Kurz vor Weihnachten ist die Gelegenheit, noch mal inne zu halten und über den eigenen Umgang mit der Zeit nachzudenken. Als jemand, der aus beruflichen Gründen sehr viel Zeit vor dem Computer verbringt – privat auch nicht davon lässt – rinnen einem die Stunden mitunter schon mal wie Sand durch die Finger.
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Fußballvergleiche sind besonders schlecht, wenn man wie ich keine Ahnung von Fußball hat. Wobei ich gestehen muss, dass ich dafür nicht schäme. Weder für Fußballvergleiche noch für mein mangelndes Interesse an Sport.
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Die Überschrift macht stutzig. Heißt es nicht eigentlich Hörsturz? Im Prinzip schon, aber ich meinte etwas anderes, für das mir kein passender Begriff eingefallen ist. Damit sind wir dann schon mitten im Thema.
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Auch wenn der Spaziergang und vor allem das Ziel heute geplant war, so waren DER CHEF und ich doch etwas unvorbereitet. Andernfalls hätten wir gewusst, dass es einen Fluplan gibt. Aber eigentlich passt das irgendwie auch ganz gut, denn der Tod kommt oft auch unvorbereitet.
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Laut Kalendereintrag stand für den CHEF und mich gestern eine Lesung von Peter Struck auf dem Programm. Veranstaltungsort sollte die Mayerschen Buchhandlung in der Kölner Schildergasse sein.
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Gestern Abend gab es in der St. Agnes Kirche eine Lesung mit Andreas Maier, der aus seinem Buch „Das Buch” vortrug. Im Gegensatz zum Verlagsfoto (Schlabbershirt, Drei-Tage-Bart und keine Brille) sah Maier vor Ort ganz anders aus. Seriöser Anzug und Brille, frisch rasiert.
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Ursprünglich hatte ich vor, an dieser Stelle über Stuttgart 21 und den gestrigen Tag zu schreiben. Noch mal zu betrachten, was das staatliche Gewaltmonopol genau bedeutet. Allerdings hat es mir heute Morgen etwas die Sprach verschlagen. Nicht wegen Stuttgart, sondern wegen der eigenen Wohnung und dem Verhalten des Vermieters.
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