Die erste Nacht im alten Bett aber in der neuen Wohnung. Ein komisches Gefühl. Vermutlich muss ich mich auf jeden Fall noch einleben. Verglichen mit Bielefeld riecht Köln wie eine Mischung aus Aschenbecher und Müllkippe.
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Der heutige Umzugstag begann früh, sehr früh. Ab 6 Uhr morgens sollten wir bereit sein, hieß es. DER CHEF und ich sind entsprechend aufgestanden, haben mangels Sitzgelegenheit im Stehen gefrühstückt, Reste verpackt und dann gewartet.
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Ein komisches Gefühl, so nach achtzehn Jahren. Heute ist mein letzter Tag in Bielfeld. So richtig bewusst wird mir das gerade in dem Moment, nach dem wir den 200sten Karton vollgestopft haben. Jetzt ist nur noch das wirklich nötigste zum waschen und anziehen morgen, so wie Kochkram für ein kleines Mal über.
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Wer wie ich mit der Sesamstraße fehrnsehsozialisiert wurde, der kennt garantiert auch Oskar, das grüne Monster, welches in der Mülltonne wohnt. Das Gefühl, in einer solchen Tonne zumindest gelebt zu haben, hat sich mittlerweile beim mir eingestellt.
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Mein Blogartikel von gestern Mittag musste irgendwie ins Netz. Wie ich geschrieben hatte, ging es in der neuen Wohnung trotz der imensen Anzahl an verfügbarer WLAN-Zugänge nicht. DER CHEF und ich hatten daher geplant, bei einem lecker Kölsch und einem zünftigen Abendesen einen anderen Hotspot irgendwo in einem Lokal zu nutzen.
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In der hintersten Ecke unserer neuen Wohnung sitzend, lausche ich auf das Netbook. Zum ersten Mal höre ich den Lüfter nicht. Wird wohl daran liegen, dass die Wohnung (Eckhaus) doch etwas lauter ist als gedacht. Nun denn. Immerhin bietet sie viel Platz.
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Nur für den Fall, das es jemanden interessieren sollte sei gesagt, das ich natürlich immer noch nicht mein neues iPhone 4G habe, welches am 15. Juni im Telekom-Shop in Essen-Rüttenscheid bestellt wurde. Nein, ich bin nicht angefressen, ich bin stink sauer. Das Einzige, was mich eventuell tröstet, ist der Gedanke daran, dass ich zumindest eins bekommen werde, welches frei sein wird von mysteriösen Empfangsproblemen.
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Nach 80 Kartons erreicht man beim packen eine Art transzendalen Zustand. Man fängt an, über das Wesen der Dinge, mit denen man sich umgibt, nachzudenken.
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Wie heisst es so schön bei Horst Schlämmer: „Ich hab Rücken”. Genau das trifft es auch bei mir. In weniger als zwei Tagen haben Nadine und ich 60 Kartons gepackt (von gelieferten 80). Damit ist nicht mal die Hälfte aus der Wohnung eingepackt.
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Seit unserem Urlaub in Afrika 2001 wissen DER CHEF und ich, dass man sich auf die Sterne, die ein Hotel hat oder angeblich hat, nicht wirklich verlassen kann. Nun ist Bad Lippspringe sicherlich nicht Afrika, denn im ersten genannten würde ich nicht mal tot Urlaub machen, aber auch dort scheint man es mit den Sternen nicht genau zu nehmen.
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