Man den derzeitigen Temperaturen könnte man unter der Bezeichnung “Grüner Bayer” eine Menge verstehen. Beispielsweise einen Widerspruch an sich. Bayern ist zwar grün, aber weniger politisch als landschaftlich. Deshalb ist ein Grüner Bayer, wenn man es tatsächlich politisch betrachtet, so wahrscheinlich wie ein Hagelsturm im Sommer. Natürlich gibt es hier und da in Bayern auch ein paar Grüne, aber genauso gibt es hier und da mal einen Hagelsturm im Sommer.
Eigentlich wollt eich auf etwas ganz anderes hinaus. Also “Grüner Bayer”. Früher (vor etwa 15 Jahren zum letzten Mal) habe ich öfter mal Berliner Weiße mit Schuss getrunken. Nun ist Berliner Weiße als Bier in etwa so wie der Umzug des Bundestages von Bonn nach Berlin – überflüssig. Mir hat es ohne Schuss nicht geschmeckt. Das einzig wirklich schöne Daran waren diese Bierkelche und der Schuss Waldmeister (oder Himbeere).
Da es ja zur Zeit in Zuge der Revival Welle auch wieder den genialen Sirup ‘TriTrop’ unter anderem mit Waldmeistergeschmack gibt, wollte ich auch mal wieder ein Bier mit einem Schuss Waldmeister trinken.
An dieser Stelle kommt dann der Bayer ins Spiel, da ich seit mehr als Zehn Jahren, wenn ich denn Bier trinke, Hefe-Weizen trinke. Mein Favorit unter den Bayrischen Bieren, die auch im preußischen Ausland erhältlich sind, ist ‘Paulaner dunkel’. Wenn man diesem Bier nun etwa 5 Teelöffel Waldmeistersirup hinzufügt und das Glas mit einem Strohhalm versieht, hat man einen “Grünen Bayer”. Und der wirkt eiskalt sehr erfrischen!
Unaufhaltsam klettert die Temperatur näher an die 40 Grade Marke heran. Köpfe und Gemüter erhitzen sich, selbst der Schatten bringt keine Kühlung mehr. Wer kann tritt die Flucht in die nächste Eisdiele oder ins Freibad an. Obwohl ich mir vorgenommen habe, in meinem Urlaub an bitEvolution zu arbeiten, ruht alles.
Mit einem guten Buch und einem ausreichenden Vorrat an Wassereis habe mir den kühlsten Platz in der Wohnung gesucht. Wassereis – eine Erinnerung an Kindertage wird wach.
Das Eis, was für 10 Pfennig am Kiosk zu bekommen war und welches wir in solchen heißen Sommertage bergeweise verdrückt haben, auch wenn unsere Eltern das nicht gerne gesehen haben. Am Wasereis haftet immer der Ruf, völlig ungesund zu sein, wegen der vielen Farb- und Zusatzstoffe. Uns war das egal. Die Favoriten waren immer Zitrone und natürlich Cola, die wir ja sonst nicht bekamen.
Im Vergleich mit anderen, durchaus sehr leckeren Eisköstlichkeiten muss ich sagen, dass mich nichts so sehr erfrischt wie ein richtiges Wassereis. Nur kalt muss sein, nicht so wie früher, wo wir zum Teil die Flüssigkeit so getrunken haben.
Jedes mal beschleicht mich ein Gefühl der Unzufriedenheit, wenn ich vor einem Supermarktregal stehe und wieder eine dieser gruseligen Erfahrungen machen muss. Da freut man sich auf Produkt X, was man schon längerer Zeit regelmäßig kauft (Bresso mit Olive) und dann ist es nicht am gewohnten Platz.
Nun gut, denkt man sich,bestimmt ausverkauft, so lecker wie das immer ist. Bestimmt gibt es das nächste Woche wieder.
Ein Woche später, wieder voller Vorfreude zum Regal – nicht da. Eine Nachfrage beim Verkaufspersonal bringt dann die bittere Wahrheit ans Licht: “Ne, das gibt’s nicht mehr bei uns, das wurde ausgelistet.”
Na toll! Mich hat mal wieder keiner gefragt.
Letzte Woche habe ich einen interessanten Artikel, ich glaube er stand in der Wochenzeitung “Die Zeit” gelesen, in dem es um Afrika und Europa ging. Einer der Kernpunkte war die europäische Art, auf Afrika herabzuschauen, da dort barbarischer Bürgerkriege toben, die jegliche Zivilisation entbehren. Der interessante Gedanke des Autors war, das Zivilisation nichts statisches ist, sondern eine Gesellschaft täglich daran arbeiten muss, um die Zivilisation vor dem Verfall zu retten. In diesem Zusammenhang sollte Europa erstmal selber sehen, wo es steht.
An diesen gesellschaftstheoretischen Ansatz kann ich meine privaten Beobachtungen anknüpfen. Ich denke, wir bewegen uns auch in Deutschland auf einer dünnen, sehr dünnen Eisschicht, unter der die Barbarei lauert. Wer täglich aufmerksam Zeitung liest, wird es feststellen. Auch das soziale Miteinander ist ständiger Bedrohung ausgesetzt. In einem anderen Zusammenhang durfte ich erleben, wie wenig manchen Leuten an demokratischen Umgangsformen liegt.
Wie wenig Menschen unterscheiden können zwischen Spaß und Ernst. Manche wissen auch nicht, wann genug ist, wann man besser aufhören sollte. Ähnlich wie die sich enthemmte physische Gewalt zeigt, wenn auf ein wehrloses Opfer noch geschlagen und getreten wird, wenn es bereits auf dem Boden liegt, kann sich das auch in verbaler Form manifestieren. Dann wird das Opfer mit Worten zum Teil solange bearbeitet, bis seine Persönlichkeit gebrochen ist.
Für manche scheint Zivilisation und zivilisatorischer Fortschritt sich nur dadurch zu äußern, dass wir schnellere Computer und Autos haben.
Es ist verdammt schwer, daran nicht völlig zu verzweifeln.
In dem sehr gut geschriebene und ebenso gut zu lesenden Buch ‘XML für Einsteiger’ von KnowWare fand ich einen Hinweis, in welcher Form Sonderzeichen für XML zu kodieren sind. Nach einem kleinen Upate können jetzt auch die nachfolgenden Zeichen verwendet werden: < > ” & ‘
Vorher war das alles nicht möglich, es führte jedes Mal in eine mittlere Katastrophe. Wobei ich gerade leider feststellen durfte, dass im Editor, mit dem ich diese Zeilen hier schreibe, meine JavaScripte nicht Netscape kompatibel sind.
Einen der sehr heißen Sonntag im Jahr habe ich zunächst fast verschlafen. Nach dem ich von Samstagabend bis heute um 4:30 Uhr SOCOM gespielt hatte, musst ich erstmal ausschlafen. Normalerweise stehe ich auch am Sonntag früh aus, aber diesmal war es dann doch erst 11:30 Uhr. Hmpf! Damit war der Tag schon nicht mehr ganz so lang wie geplant. Trotz Mittagshitze verbrachte nahm ich einen verzweifelten Kampf mit T-Shirt Transferfolien auf. Getrieben von dem Ergeiz, endlich für ‘Alpha Lupus’ ein Clan T-Shirt zu haben, gab ich erst dann auf, als mein T-Shirt endlich fertig war. Auf der Strecke blieben vier Transferfolien, die ich wohl als Lehrgeld abschreiben kann. Damit musste ich dann unbedingt mit Nadine Eis essen gehen. In unserer Lieblingseisdiele bekamen wir ein schönes, schattiges Plätzchen. Was mein Blut aber dann in Wallung brachte, war der unverschämt hohe Preis für ein kleines Spaghetti-Eis. Satte vier Euro kostet das mittlerweile!
Abends ging es dann wieder los mit SOCOM, diesmal auch mit meinem Bruder als neustes Clanmitglied.
Für heute Abend hatten uns unserer Vermieter in den Garten eingeladen. Mit dabei war auch unserer Nachbar, der uns mit beeindruckenden Zaubertricks überraschte. Während wir uns von ihm unterhalten ließen und dazu ‘Blonder Engel’ tranken, verabschiedete sich langsam die Sonne, so dass wir am Ende unter einem sternenklaren Himmel saßen. So kann der August bleiben!
Die Leichtigkeit eines Kompromissbieres zauberte schnell einen Schleier der Zufriedenheit über meine Sinne. So ließ sich trotz des Wetters – nein ich rede nicht über meine Kollegen – die Betriebsfeier aushalten. Die lange Rückfahrt im Zug sorgte aber dafür, dass ich jetzt fast ernüchtert vorm Rechner sitze. Hat noch jemand ein Bier für mich?
Seit nunmehr acht Jahren beschäftige ich mal mehr mal weniger beruflich und privat mit HTML und Webseiten. Nach dem ich für ein CD-ROM Projekt einen Stapel statische Webseiten gebaut habe, ist mir aufgefallen, das ich einen deutlichen Bruch in der Navigation habe. In der Hauptnavigation sind die Links durchgehend schwarz, passive Links sind rot. In der Unternavigation ist dies genau umgekehrt. Peinlich, peinlich! So etwas sollte eigentlich nicht passieren. Da muss ich dann noch mal ran.
Heute morgen stand auf der Treppe zu unserer Wohnung ein kleines Paket mit meinem neuen Spielzeug. Ein USB-Stick mit eingebautem MP3-Player von aiptek (Modell MP3-310 mit 256 MB). Zur Zeit bin ich noch in der Probierphase. Was ich jetzt schon mit Sicherheit sagen kann, dass der Player 100% Mac kompatibel ist, auch wenn der Hersteller dazu keine Angaben macht. Die lange Bootzeit beim Einschalten des Players ist etwa störend, genauso wie die Zeit, bis der Mac den Stick erkannt hat.
Das mitgelieferte Radio (als Bestandteil des Kopfhörers) ist mehr ein Gimmick als wirklich brauchbar. Immerhin aber hat der Hersteller eine zweite Knopfzellenbatterie spendiert. Die beiden Batterien sind vermutlich teuerer als das Radio.
Die Verarbeitung des Players ist ordentlich und die Bedienung einfach und logisch aufgebaut. Die Öse für eine Trageschlaufe hätte man aber einsparen können. An der Firmware muss vermutlich noch gearbeitet werden, da der Player sich automatisch einschaltet, wenn man den Stick vom Rechner entfernt.
Insgesamt gebe ich dem Player vorläufig eine Zweiminus.