Kellermörder

Kellermörder

Der letzte Urlaubstag. Da noch so viel Sommerferien über sind, bei mir ein kurzer Moment des „wäre ich nicht lieber doch“ — aber immerhin, in Niedersachsen gehen die Lehrer bereits wieder in die Schule.

Ich für meinen Teil habe den Freitag genutzt, um in die Tiefen des Kellers hinabzusteigen. Der Plan für die verbleibenden Monate in diesem Jahr lautet, Ballast abzuwerfen beziehungsweise zu Geld zu machen. Bei den noch verbleibenden DVDs wird es wohl auf eBay (trotz alledem) hinauslaufen, wo ich Bundle verscherbeln. Auch die Xbox 360 Spiele, die nicht bei rebuy landen, werden dort eingestellt. Die andere Hälfte ging heute zur Post, auch wenn mir angesichts des kümmerlichen Ertrages das Herz blutet. Bei Zeiten hätte ich es so wie ein Kollege machen sollen und die gespielten Titel sofort wieder verkauft. Jahre später bringt das nicht viel.

132369 / Pixabay

Immerhin, mit dem Erlös habe ich die Hälfte von Star War Rebellion finanziert. Ja, das Spiel musste sein, die Entscheidung hat sich in den letzten Tagen immer deutlicher abgezeichnet. Die direkte Konkurrenz vom gleichen Hersteller, Forbidden Stars hat mich zwar beim spielen überzeugt, aber ich fürchte, das Spiel würde nur im Regal liegen bleiben. Star Wars dagegen ist Star Wars — und wenn die Füße zu müde sind für X-Wing dann hat man damit die Möglichkeit, im galaktischen Maßstab eine epische Schlacht zu schlagen. Und irgendwie sind meine Frau und ich auch fertig mit Warhammer.

Wenn ich mich an meine eigene Vorsätze endlich halte, war das aber jetzt die letzte Neuanschaffung — vor der Spielmesse im Oktober. Da werden wir auch dieses Jahr wieder an zwei Tagen hinfahren, bewaffnet mit blauen Taschen eines großen schwedischen Möbelhauses. Ja wir lieben Spiele.

One Reply to “Kellermörder”

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren