Die Sache mit der Seite

Derzeit bekomme ich bei facebook wieder Einladung, bestimmte für bestimmte Seiten auf „gefällt mir“ zu klicken und so zu einem Fan der Seite zu werden. Gleichzeitig hatte ich am Wochenende ein Gespräch darüber, ob ich als Autor eine Seite bei facebook brauche oder nicht. Im Nachgang dazu fiel mir heute ein, dass ich mir darüber bereits von gut neun Monaten grundsätzlich Gedanken gemacht habe. Im Artikel „facebook für Autoren“ ist das Wesentliche zusammengefasst.

kommentare-alt-09-2013Mittlerweile tendiere ich auch eher dazu, eine Seite für den Blog einzurichten. Allerdings hätte das bei mir einen  erheblichen Nachteil. So intensive treibe ich mich nicht bei facebook herum. Die Timeline des Profils wäre daher eine weitestgehend leere Wüste. Ob ich das so in Kauf nehmen möchte, darüber verhandle ich gerade mit mir selber.

Einem Argument konnte ich mich allerdings nicht verschließen. Kommentiert werden Artikel mittlerweile häufiger bei facebook. Das hat vermutlich einen einfachen Grund. Niemand, ich selber eingeschlossen, hat Lust, dauernd für einen kurzen (oder auch längeren Kommentar) seine Daten zu hinterlassen. Möglicherweise ist das ein Hinderungsgrund, im Blog selber zu kommentieren statt bei faceook, wo man viele dauerhaft angemeldet sind.

Ohne jetzt die gesamte Kommentarfunktion auf facebook umzustellen oder bereits eine Seite dort anzulegen, habe ich eine, wie ich finde, saubere Lösung gefunden. Wobei „gefunden“ in diesem Fall unzutreffend ist, ich hätte die entsprechende Funktion bereits früher in Jetpack aktivieren können. Ab sofort kann man wie bisher kommentieren, wenn man seine Daten (mindestens Name / Nick und E-Mailadresse) hinterlässt. Alternativ dazu können auch die Anmeldedaten von WordPress.com, Twitter, facebook und Google verwenden werden. Dazu trägt man selbstverständlich nicht seine Account-Daten ein, sondern authentifiziert sich beim betreffenden Service selber. Ich sammle also hier im Blog keine weitere Daten von meinen Leser, die über das, was ich bereits weiss, hinausgehen. Mit anderen Worten: Eure Daten sind vor privaten Zugriffen sicher – was das staatliche angeht, nun, dass ist ein weites Feld und soll hier nicht Thema sein.

Jedenfalls, ich bin mal gespannt, ob und in welcher Form diese zusätzliche Option angenommen wird. Das Thema „Seite“ bei facebook ist damit noch nicht erledigt. Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben und damit auf Wiedervorlage in ein paar Wochen.

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