Es gibt Reis Baby

Es gibt Reis Baby

Das ich es beim Kochen von Reis gerne so bequem wie möglich haben möchte, hatte ich bereits Anfang des Monats gestanden. Faulheit in einem bestimmten Bereich weckt bei Menschen immer Bemühung, nach einer einfachen Lösung zu suchen. Sofern man selber nicht fündig wird, wird halt etwas erfunden. Mir reicht es, durch die Untiefen des Internets zu surfen um zu schauen, was sich andere bereits ausgedacht haben. Für mein Reis-Problem gibt es nämlich eine einfache Lösung.

reiskocher-08-2013
Einen konventionellen Reiskocher hatte ich bereits in meinem ersten Beitrag zu Thema ausgeschlossen. Nicht noch ein Küchengerät, was Platz wegnimmt. Bei meiner Suche stieß ich jedoch auf eine Art Reiskocher, welcher vergleichsweise wenig Platz wegnimmt und auf bereits im Haushalt vorhandenen Technik aufbaut. Ein Topf für die Mikrowelle, in dem sich Reis zubereiten lässt. Den bieten verschiedenen Hersteller an, unter anderem auch ein ziemlich bekannter Anbieter von Plastikdosen. Dessen Gerät lag allerdings in einer Preisregion, wo man bereits anfängt zu zögern. Klappt das auch? Essen wir überhaupt so viel Reis? Nun ja, man kennt so was. Letztendlich verschiebt man dann die Entscheidung auf den Sankt Nimmerleinstag.

In Ruhe gelassen hat mich die Sache jedoch nicht. Und so suchte ich weiter, bis ich ein anderes Modell fand. Dieses wurde in Shop eines Händlers angeboten, Kerngeschäft der Verkauf von Reis ist. Wer Hunger auf Reis hat, für den gibt es die passende Webseite: Reishunger. Der Mikrowellenreiskocher sah auf den ersten Blick vertrauenerweckend aus. Zudem malte ich mir folgendes aus. Wer hauptsächlich Reis verkauft, wird keine Geräte anbieten, die nicht funktionieren, da die dies dem Verkauf von Reis abträglich ist. Klappt es mit der Zubereitung von Reis in der Mikrowelle nicht, bestellt man dort nichts mehr.

Gestern traf dann der Anfang der Woche bestelle Reiskocher ein, zudem mit einer kleinen Packung Reis. Wenn man schon einmal dabei ist, dachte ich mir, kann man auch direkt aus der riesigen Auswahl etwas mitbestellen. Der Reiskocher selber stammt aus China und strahlt den Charme sozialistischer Gebrauchsgegenstände aus den 80er Jahren aus. Statt weiß ist der Topf retrograu. Neben der Anleitung des Herstellers lag auch ein Infozettel von Reishunger dabei, wo die Verwendung noch mal genau beschrieben wurde – sehr hilfreich. Genau nach Vorgabe wurde der Reis dann zubereitet.

Was soll ich sagen, er gelang perfekt. Damit habe ich den Mikrowellenreiskocher sofort in mein Herz geschlossen. Kein Anbrennen, schön locker und geschmacklich besser als die Variante Reis, die man in Spezialbeuteln für die Mikrowelle kaufen kann – und der, neben bei gesagt, verdammt teuer ist. Das Beste zum Schluss: Der Reiskocher lässt sich in der Spülmaschine sauber machen.

Fazit: Wer eine Mikrowelle besitzt und Reis mag, ebenso faul ist wie ich, der sollte sich auf jeden Fall diesen Reiskocher zulegen.

2 Replies to “Es gibt Reis Baby”

  1. Ich habe gerade einen prima Tipp bekommen, nachdem mir innerhalb kurzer Zeit 2 Mal ganz fies der Reis angebrannt ist (Zocken und Kochen geht schlecht zusammen): Den Reis wie gewohnt mit Wasser in einen Topf, das ganze zum Kochen bringen und dann _den Herd ausmachen_. Der Reis wird trotzdem gar und anbrennen kann da nix mehr. Wenn man den Reis dann vergisst, ist er vielleicht ein bisschen pappig aber wenigstens genießbar.

    Und dafür brauch man kein extra Utensil :)

    1. Zocken und kochen, die Kombination kenne ich. Während die virtuelle Figur dann noch was leckeres bekommt, hat man selber nur noch fragwürdige Reste…

      Die von dir erwähnte Methode kenne ich auch, aber mit dem Kocher geht es noch bequemer – weil die Zeit besser einstellbar ist.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren