Quelle des Lebens

Der Mensch besteht überwiegend aus Wasser. Wobei der prozentuale Anteil schwankt. Bei der Geburt liegt er noch bei über 80 Prozent, im Alter nimmt er ab und kann bis auf 50 Prozent sinken.

Die Entstehung des Lebens auf diesem Planeten begann im Wasser. Das Element bestimmt nicht nur unser Leben, es zieht uns an. Flüsse, Seen, das Meer – ein magischer Reiz geht davon aus. Auch wenn Küstenbewohner wissen, wie tödlich das Meer sein kann, so ist Wasser gleich Leben, denn ohne Wasser gäbe es keins.

retap

Das im Hinterkopf zu haben erklärt, warum mich das Thema Wasser wieder beschäftigt. Genauer gesagt das Wasser, welches wir täglich zu uns nehmen (sollten). Trinkwasser. Je nach dem, wenn man fragt oder was man liesst, ist zu erfahren, dass der Mensch rund zwei Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen soll. Ob Kaffee oder Tee dazu zählen, hängt davon ab, welche Studie veröffentlicht wurde. Viel wichtiger und einfacher ist es, auf den eigenen Körper zu hören, denn eigentlich merken wir, wenn wir Durst haben – zumindest dann, wenn wir gesund sind.

Im Prinzip würde es ausreichen, parallel zum Hunger, der uns zum essen veranlasst, genau dann zu trinken, wenn wir Durst haben. Das Problem an der Stelle ist jedoch, dass der so genannte zivilisierte Mensch verlernt hat, seinen Durst zu erkennen. Das was wir als Durst bezeichnen, ist bereits ein sehr deutliches Warnsignal des Körpers, da wir alle anderen Vorzeichen ignoriert haben. Dabei kennen wir die Zeichen, nur interpretieren wir sie falsch. Abfallende Leistungsfähigkeit und Konzentration, Müdigkeit, Antriebsmangel bis hin zu Kopfschmerzen können Indikatoren für einen Flüssigkeitsmangel sein. Beobachtungen, die ich an mir immer wieder feststellen kann. Im Körper fehlt die Flüssigkeit, um die Giftstoffe zu lösen und abbauen zu können – zumindest ist das meine persönliche Theorie.

Kommen wir aber zum eigentlichen Punkt. Meine Beschäftigung mit dem Thema Trinkwasser, Mineralwasser und „Leitungswasser“ in den letzten Tagen mündete am Mittwoch im Kauf einer neuer Wasserflasche. Meine Entscheidung fiel zugunsten von retap. Zur Auswahl stand noch die soulbottle und die Flaska. Auf den Seiten aller drei Hersteller finden sich auch Argumente, warum man Trinkwasser aus dem Hahn den Vorzug gegenüber Mineralwasser geben sollte.

Zwei Dinge waren mir wichtig, auf Grund meiner bisherigen Erfahrungen. Die Flasche sollte unbedingt aus Glas sein und über eine ansprechende Form verfügen. Beides sind Faktoren, die man nicht außer Acht lassen sollte. Ein schön Flasche nimmt man gerne zu Hand, was dazu führt, mehr zu trinken.

Egal ob man fertig abgefülltes Wasser kauft oder wie ich sein Trinkwasser selber aus dem Hahn zu Hause entnimmt, das Material aus dem die Flasche besteht, hat ganz entscheidende Auswirkungen. Glas ist jedem anderen Material hinsichtlich seiner geschmacklichen Eigenschaften überlegen. Zudem ist es frei von Schadstoffen, was selbst bei Tritan nicht ganz unumstritten ist. Dieses Material wird immer wieder gerne als Alternative zu Flaschen verwendet, die Bisphenol A (BPA) enthalten.

Meine Erfahrung mit einer Trinkflasche von nalgene in denn letzten Monate waren wenig überzeugend. Das Wasser schmeckt anders. Der Geruch von Kunststoff beim trinken ist etwas, was mich nicht überzeugt. Für mich was das ein wichtiges Argument für den Umstieg auf eine Glasflasche. Sicherlich problematischer ist das Material für unterwegs, aber selbst da gibt es Hersteller, die sich Gedanken machen und zum Beispiel Emil die Flasche anbieten.

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