Der grillende Bundestag

Der Traum vom perfekten Duft gegrillter Würstchen nahm gestern am Heumarkt in Köln ein jähes Ende. Experten kritisierten die Art der Verabschiedung von osteuropäischen Leihabgeordneten, die in einem noch nicht fertig gestellten U-Bahnabschied als Überhangmandatskandidaten gelagert wurden.

Turnsmäßig standen deren Rückführung in die Heimat bevor. Langzeitschäden durch Spott und Selbstkritik wurden von der Nationalmannschaft in bar bezahlt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes müssen dagegen Beamte für ihren Urlaub in Kerosin entschädigt werden, sofern sie keine Dauerwelle trafen. In diesem Fall erteilt selbst Jürgen Vogel keine Gnade.

Durch die enorme Flüchtigkeit von Knöllchen gerade in der stürmischen Jahreszeit werden in Kölen Strafzettel künftig auf Gussasphalt aufgetragen. Dies habe, so ein Sprecher des Ordnungsamtes, zusätzlich noch den Vorzug, die Funktion einer Wegfahrsperre zu übernehmen.

Das der Deubel im Detail steckt, weiss man mittlerweile auch am Nürburgring. Trotz Zeugen sieht sich der Teufel aber als Opfer, dessen Überschreitungen wenn überhaupt in Mikrometer gemessen werden können.

Dagegen wurde in Nordrhein-Westfalen ein Zusammenhang zwischen religiösen Befragungen under der Gesundheit von Unterkünften festgestellt. Vorurteile wachsen besonders gut auf dem Boden der Tatsachen. Beim Verfassungsschutz stellt sich nach jahrelange Ermittlungen der Verdacht ein, Kinoprogramme in deutschen Städten würden mit hoher Wahrscheinlichkeit vornehmlich donnerstags ausgetauscht werden. Personen und Gewissen sind, so behaupten Hetzer im Internet, abgebrüht. Diese wurde allerdings im Rahmen einer Promotion als reines Plagiat eingestuft.

Im Kosmos eigener Regeln ist die Hoffnung bereits 20 Jahre unverändert gut. Für 20 Euro gibt es zum Jubiläum einen Bundestag so günstig wie noch nie. Bei dem Preis muss niemand in Armut leben, so viel sollten man sich die Demokratie schon kosten lassen.

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