Hinter der Bühne

Hinter der Bühne

Auch wenn so mancher Gerd es als eher langweilig erscheint, einen Blick hinter die Bühne zu werfen, mag es andere geben, die das Zusehen beim kochen zumindest spannende finden.

Da wir keinen Garten für Zwerge oder Trolle haben, halten wir uns halt einen Gerd auf dem Balkon. Wenn es im Winter kat ist, darf er auch mal ab und an in die gute Stube, um sich aufzuwärmen. Der Glühwein geht aber extra. Wo war ich gleich stehen geblieben? Ach, ich hatte noch gar nicht richtig angefangen. Dabei sollte ich angesichts der steigenden Strompreis sorgsamer meine Worte abwägen. Angeblich, so war heute im Kölner Stadt-Anzeiger zu lesen, treibe die Energiewende die Strompreise in die Höhe. Miner bescheidenen Meinung nach sind es eher die gesammelten Ausnahmeregelungen für Großverbraucher, die zu lasten des normalen Endkunden gehen. Der kann sich nicht mittels großzügig eingeräumter Privilegien von den Strommnetzentgelten befreien.

Ein Wenig mehr Ehrlichkeit wäre sicher nicht verkehrt. Wie aber sollen wir diese erwarten, wenn es die Politiker nicht mal schaffen, die Neonazis in Nordrhein-Westfalen zu entwaffnen? Wenn man denen schon die Waffen lässt, sollte man zumindest für ausgleichende Gerechtigkeit sorgen und bekannten Salafisten Anleitungen zum Bombenbau zur Verfügung stellen. Scheitern wird das nicht an der Gesetzeslage, sondern am nicht vorhandenen Etat. In Köln tun sich in dieser Hinsicht gerade Millionenlöcher auf. Ein Vorschlag zur Güte: die Löcher mit Salfisten und Neonazis stopfen.

Es gibt auch Zeichen der Hoffnung, die Licht in die dunklen Stunden der kürzer werdenden Tage bringen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat kirchlich geheiratet, ganz in weiß. Wo das statt fand, wird uns leider verschwiegen, wie der KSTA schreibt. Pfiffige Leser gehen jedoch davon aus, dass die Trauung mit 99 prozentiger Wahrscheinlichkeit in einer Kirche stattgefunden hat.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren