Vierzehn

Mit 38 Grad (gefühlt eigentlich eher vierzig) sind es mindestens vierzehn Grad über meiner maximalen Betriebstemperatur. Nach dem Wochenende in Heidelberg erwartet uns heute in Köln ein erschlagendes Wetter. Sicher, auch in Heideberg, wo DER CHEF und ich auf einer sehr schönen Hochzeit waren, lagen die Temperaturen nicht wesentlich niedriger.

Wenn man aber zwei Stunden im ICE gesessen hat, bei dem Trotz des Wetters die Klimaanlage nicht in die Knie gegangen ist, dann ist der Aussteig in Köln wie ein Schock. Es war so warm dass ich für ein paar Minuten nicht mal schwitzte. Die Sonne brannte einfach auf der Haut, die Luft brannte leicht in den Lungen beim einatmen. Wenig angenehm so was. Zu Hause in der Wohnung ist es jetzt auch noch angenehmer als draussen, Jeder Versuch, die Balkontür aufzumachen führte zum doppelt so schnellen Schließen der selbigen. Alles bewegt sich nur in Zeitlupe, der Gedanken im Kopf sind eine zähe klebrige Masse.

Ein Blick auf die Uhr. Fünf nach 10 abends. DER CHEf startet einen neuen Versuch mit der Balkontür. Immer noch erdrückend, aber zumindest kommt Wind auf. Beide sind wir froh, wenn es das Barometer morgen wieder Werte anzeigt, die sich der 30 Grad-Marke nähern, um dann am Dienstag darunter zu fallen. Ein Tag wie dieser im Jahr lasse ich mir ja gefallen, mehr muss wirklich nicht sein.

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