Kölner Bloggertreffen 2012

Echte Blogger lassen sich auch nicht durch schlechte Wetterprognosen von einem Treffen in der sogenannten freien Natur abhalten. Wobei „freie Natur“ in diesem Fall die Örtlichkeiten des Jugendclubs in Köln waren.

Aber der Reihe nach und vor allem das Wichtigste zuerst. Ein ganz herzliches Dankeschön an das Orga-Team vom Bloggertreffen 2012! Ihr habt etwas Großartiges auf die Beine gestellt! Obwohl ich bei solchen Treffen immer etwas überfordert bin (ich kenne keinen, mich kennt keiner – die üblichen Neurosen halt) war es ein toller Nachmittag und Abend. In echt und Farbe traf ich zwei (ja mehr kenne ich wirklich nicht) Blogger. Den Stefan und den Vladimir. Neu kennen gelernt habe ich Hubert, mit dem ich nicht nur die Begeisterung für guten Whiskey teilte, sondern auch ein paar Gläschen Qorn. Je mehr man davon trinkt, desto lauter hört man die Musik im eigenen Kopf. Bilder habe ich leider keine gemacht, aber ich bin auch kein Fotoblogger und verweise gerne auf die Bilder der anderen.

Kurz vor dem offiziellen Ende lief dann Julia an mir vorbei, die unter der Brücke mit Florian feierte. Die Gelegenheit, sich mal im RL kennenzulernen, so dass Julia mich als Gast mitgenommen hat. Kurz vor Mitternacht ging es dann wieder nach Hause ins Stellwerk.

Ein paar Worte noch zu An- und Abfahrt. Trotz intensiver Vorbereitung der Route ging das ziemlich daneben, so dass ich auf dem Hinweg nach zwanzig Minuten vom Fahrrad (Call-a-bike) absteigen musste. An der Wendeltreppe rauf zur Zoobrücke war Schluss. Irgendwo vorher hatte ich die Abfahrt verpasst. Also musst ich zu Fuß über die Brücke. Auf dem Rückweg lächelte Fortuna mir entgegen, denn das Fahrrad stand noch genau an der Stelle, wo ich es zurück gelassen hatte. Kosten für Hin- und Rückfahrt: Null Euro. Allerdings war das Risiko etwas höher auf dem Rückweg, da am Fahrrad die Beleuchtung defekt war. Gut wenn man trotz mehrere Prozent den Weg nach Hause findet.

Unter einer Brücke feiern. Rein theoretisch wird man dabei mehrfach von Autos überfahren. Kein Wunder also, wenn man sich am nächsten Tag auch so fühlt. Deswegen ging heute alles gefühlt deutlich langsamer. Aber immerhin sind es weniger als zwölf Monate bis zum nächsten Treffen.

Kommentar verfassen