Ende auf Raten

Ende auf Raten

Knapp zwei Jahren waren wir zusammen, jetzt erfolgt die Trennung auf Raten – die Värde-Küche und wir gehen künftig getrennte Wege. Ein Teil der Küche hat sich bereits auf den Weg in ein neues Zuhause gemacht.
Der Rest folgt dann hoffentlich in der nächsten Woche. Über bleibt derzeit noch unser großer schöner Kühlschrank, der sich auch über einen neuen Besitzer freuen würde.

Bei der Küche weiss ich noch ganz genau, wie DER CHEF und ich sie zusammengebaut haben. Tragen mussten wir sie zu Glück nicht in die Wohnung, denn wir haben sie uns anliefern lassen. Wie schwer, gerade auch im zusammenbebauten Zustand Spüle und Herd sein können, durfte ich dann leider heute erleben, als ich dem Käufer bei runtertragen geholfen habe.

Ein ordentliche Anzahl an Kratzern und blauen Flecken ziert jetzt meine Arme. So was wie einen Rücken scheine ich auch zu haben, denn ich spüre das betreffende Teil ziemlich deutlich. Am meisten schmerzt mich aber der Preis, den wir für die beiden Teile bekommen haben. Gut 50 Prozent unter Neupreis, dabei sind beide Elemente im Top-Zustand und wie geschrieben nicht mal zwei Jahre alt.

Jammern nützt aber nichts, wir können froh sein, dass die Teile jemanden gefunden haben, der sie pfleglich behandeln wird. Eine Sache sollte ich noch erwähnen, denn das ich hier schreiben kann, ist nicht ganz selbstverständlich. Spüle und Herd waren zwei Geräte, die noch angeschlossen waren. Das hat damals ein halbwegs versierter Fachmann für uns gemacht. Abgeklemmt habe ich beides selber. Wasser ist nur nass, aber am Ceranfeld war Starkstrom angeschlossen. Den Mutigen gehört die Welt. In meiner ersten Wohnung haben ich damals auch den E-Herd selber angeschlossen, allerdings wusste ich da noch nicht, wie gefährlich so was sein kann.

2 Replies to “Ende auf Raten”

  1. Bevor man einen Herd anschließt oder abmacht, sollte man unbedingt immer die Sicherungen aus dem Sicherungskasten entfernen.

    (Ja Ja ich weiß, doofe Tipps kann jeder geben ;-) )

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren