Going Home

Going Home

Das Lied Going Home von Leonard Cohen gefällt mir sehr gut. Aber darum soll es hier gar nicht gehen, auch wenn es sich das nach Hause kommen bzw. gehen drehen wird.

Gerade heute habe ich jemanden von meinem Fahrrad erzählt, welches noch in Bielefeld steht. Bei unserem Umzug vor zwei Jahren nach Köln haben wir das bei feine räder in Bielefeld gelassen, ursprünglich gedacht für den Verkauf. Für den Keller in der Wohnung am Krefelder Wall war es nicht geeignet. Gerade einmal das Fahrrad vom CHEF bekamen wir dort unter. Mein Rad hatte bereits vor zwei Jahren zudem ein beachtliches Alter erreicht. Vor dem Zivildienst (oder war das danach?) bin ich damit vier Wochen durch Schottland gefahren. Bekommen habe ich es von meinem Großvater zum Abitur – er hätte mir auch ein Auto geschenkt, aber ich wusste damals schon, was ich lieber mag.

Jedenfalls ist das Fahrrad jetzt auf jeden Fall 20 Jahre alt. Ein Auto wäre mir in der Zeit sicherlich in der Hand verrostet. Aus Bielefeld war heute zu hören, dass es sich noch in einem guten Zustand befinden soll. Daher ist es Zeit, unseren Stellplatz im Keller der neuen Wohnung weiter voll zu stellen. Kommenden Dienstag werden DER CHEF und ich Richtung Bielefeld fahren. Da ich für Nadine noch einen Mitfahrergutschein besitze (der Ende des Monats verfallen würde) und für mich als bahn.card 100 der Fahrradtransport gratis ist, komme ich auf diese Weise zum Nulltarif an mein Ras. Gleichzeitig können wir uns noch mal Bielefeld ansehen – viel verändert hat sich mit Sicherheit nicht.

Mein altes Rad wird mir bis zum Erwerb eines Faltrades sicher noch gute Dienste leisten. Vor allem denke ich, dass es für längere Ausflüge eine bessere Alternative zu Call-a-bike ist.

2 Replies to “Going Home”

  1. Für längere Ausflüge hätte ich dir eh eher NextBike empfohlen, aber wenn du jetzt bald wieder ein Rad hast, dann brauchst du so etwas ja nicht mehr ;-)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren