Zahlen bitte!

Zahlen bitte!

Für mich ist der 10.07.2003 ein besonderer Tag. Im nächsten Jahr wird es sicher mehr als nur eine Flasche Sekt geben. Aber auch dieses Jahr gibt es, so finde ich, einen Grund zu feiern. Ein paar Zahlen:

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Oder auf den Punkt gebracht: 9 Jahre Blog! Neun Jahre, ich denen ich (mit wenigen Ausnahmen) täglich tapfer geschrieben habe. Ebenfalls neun Jahre (am 21. Juli) alt wird die Zeitschrift essen & trinken Für jeden Tag, die ich seit der Erstausgabe monatlich kaufe.

Richtig süß ist mein Bericht über den ersten eigenen MP3-Player, damals mit sagenhaften 256 MB – ich glaube, es gibt mittlerweile nicht mal mehr USB-Sticks mit so geringer Speichergröße zu kaufen. Auch wenn die Hundstage (23. Juli bis zum 23. August) noch vor uns legen, war der Sommer vor neun Jahren wohl definitiv besser.

Zu den Dingen, die über die Jahre konstant geblieben sind, gehört meine Liebe zu diesem schwedischen Möbelhaus. Auch gestern waren DER CHEF und ich wieder dort. Das ich mich bei IKEA wie zu Hause fühle, liegt zu weiten Teilen an der IKEA-Musterwohnung, in der wir leben. Rund 80 Prozent unserer Einrichtungsgegenstände stamm von dort (vor dem Umzug war es etwas mehr, aber das lag auch an der Värde-Küche.

Was man diesem Blog nicht ansieht, ist die technische Veränderung, die er mitgemacht hat. Angefangen habe ich mit einem selbstprogrammierten CMS namens bitEvolution, welches mangels Datenbank beim damaligen Provider mit Dateien arbeitete. Zwei Jahre nach dem Start wechselte ich dann rüber zu WordPress. Ein Schritt, den ich nach wie vor nicht bereue.

Für WordPress habe ich immer wieder eigen Themes entwickelt. Mich selbst überraschte beim schreiben dieser Zeilen, wie alt das letzte Theme vor diesem eigentlich war. Im Juli 2006, passend zum Geburtstag, präsentierte ich einen Entwurf für den Header.

Umzüge haben immer wieder mein Leben im Blog begleitet. Mit jedem wuchs dabei die Erfahrung. Rückblickend betrachtet ist es sogar ziemlich süße, dass DER CHEF und ich vor sieben Jahren glaubten, man würde mit zehn Umzugskartons weit kommen.

Der Artikel zeigt mir persönlich auch, welche Rolle mein Blog für mich spielt. Es ist eben doch ein Stück weit Tagebuch – neben meinen Kommentaren zum politischen Tagesgeschehen. Unverkennbar ist mein sozialdemokratischer Einschlag, auch wenn ich nicht alles gutheiße und schon mal mit Genossen härter ins Gericht gehe.

Sofern weder ich weder unter die Räder komme noch die Welt untergehen wird (man munkelt ja etwas von diesem Dezember), können wir an gleicher Stelle in einem Jahr ein sagenhaftes zehnjähriges Bestehen feiern. In der Zwischenzeit geht es selbstverständlich weiter – und wer mag, kann, wie ich heute, im Archiv stöbern.

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