Klingelfaul

Klingelfaul

Jetzt sind es sechs Tage ohne Internet. Auch der dritte Techniker der Telekom war anscheinend nicht in der Lage, bei den Nachbarn zu klingeln. Er muss nämlich in Haus Nr 26, nicht 24, wo wir wohnen. In Nr. 26 befindet sich der Anschluss im Keller.

Ich verstehe auch nicht, warum niemand die Nummer vom Hausmeister verwendet, die ich extra mitgeteilt habe. Aber noch mehr ärgert es mich etwas anders. Anscheinend ist in dem Telekommunikationsunternehmen niemand in der Lage, einen Kunden, der seine Mobilfunknummer angegeben hat (T-Mobile, überings), anzurufen. Wenn ich nicht ständig hinterher telefonieren würde und gleichzeitig auch noch twittern würde (der Name telekom_hilft scheint in meinem Fall eher ironisch gedacht zu sein), würde ich nichtmal den Stand der Dinge wissen – außer vielleicht bei Blick auf den Router zu sehen, dass die Leitung immer noch tot ist.

Um das auf den Punkt zu bringen: ich bin maßlos enttäuscht und weiß auch nicht, ob ich künftig noch das bisherige Vertrauen zur Telekom haben werde. Der einzelne Kunde scheint, so empfinde ich das gerade, entbehrlich zu sein. Die Masse macht es. Zudem weiß die Telekom ganz genau, dass andere Anbieter auch nicht besser sind. Kundenorientierung sieht wohl anders aus.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren