Tag drei

Dank eines verständsivollen Chefs noch mal einen extra Tag zu Hause geblieben, um das Chaos in der Wohnung zu bändingen. Jetzt sind es nur noch 25 Bücherkartons, die ausgepackt werden müssen – und der Water Rower, aber da mir momentan alles weh tut, werde ich ihn wohl vorerst nicht so dringend benötigen.

Das heute ein Telekom-Techniker vor Ort war, der aber erst anrief, als er wegfuhr, erwähne ich lieber nur am Rande. Andernfalls beschleunigt sich wieder mein Puls und ich kann das mit zeitig schlafen gehen heute vergessen. Der geneigte Leser kann gerne das Drama in meiner Twitter-Timeline nachlesen. Ich für meinen Teil sitze hier als Strohwiterwer am Schreiptisch (DER CHEF ist auf Klassenfahrt) und lasse bei einem Espresso den Abend ausklingen.

Hinter mir liegt nicht nur ein Tag, den ich lieber wieder vergessen möchte, sondern auch ein tolles Abendessen. Spaghetti Bolognese nach Art des Hauses – sprich die Zutaten für die Sauce werde 30 Minuten in Rotwein geköchelt. Koch kann ich, um da noch mal für diejenigen zu betonen, die zweifeln. Nur mit dem Spülen hapert es – aber dafür haben wir jetzt eine Spülmaschine, die das für mich übernimmt. Nur ausräumen muss ich sie noch selber.

Von den Nachbarn habe ich heute auch wieder welche kennen gelernt. Es bestätig mein bisheriges postives Gesamtbild. Ein gute Nachbarschaft ist genau das, was ich für erstrebenswert halte. In der alten Wohnung hat das leider nicht geklappt.

Jetzt geht mir gerade durch den Kopf, dass ich unsere LED-Kerzen bisher noch nicht gefunden habe. Hoffentlich werden die nicht zum zweiten Schaf (ein kleines Ton-Schaf, welches seit unserem Umzug nach Köln verschwunden ist). Bevor jetzt nur noch wilde Zeichen erscheinen, beende ich diesen Eintrag hier – die Müdigkeit kommt nicht nur vom Karton schleppen, sondern auch vom Aufstehen um 5 Uhr zwecks gemeinsamen Früschtücks mit Nadine.

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