Blick nach vorn

Blick nach vorn

Es gibt Tage, an denen man die selbigen zählt. Diese Woche besteht aus solchen Tagen. Freitag erfolgt der Umzug von einem Veedel ins andere. Damit stellen DER CHEF und ich einen neuen persönlichen Rekord auf.

Wenn wir Freitag die alte Wohnung hinter uns lassen, haben wir nichtmal zwei Jahre in ihr gewohnt. Kürzer haben wir noch nirgendwo gewohnt. Genau am 9. August 2010 sind wir nach Köln gezogen, ins Agnesveede. Das ist nach wie vor charmant, was man aber von unsere Wohnung leider nicht sagen konnte. Statt zurück möchte ich aber lieber nach vorne blicken. Uns erwartet in Nippes eine Neubauwohnung im Stellwerk 60 – autofreies wohnen, genau das passt zu uns.

Es wird wieder wie beim letzten Mal stressig werden, obwohl wir uns erneut in die Hände eines Umzugsunternehmens begeben haben – über die Treppen möchten wir einfach nichts raus schleppen. Vor sechs Wochen haben wir mit dem Einpacken der ersten Kartons begonnen, wohl überlegt, gut geplant (hoffentlich). Bis wir alles ausgepackt haben, wird wohl auch wieder so viel Zeit vergehen. Unser Vorteil diesmal ist die fehlende Notwendigkeit, sich an die neue Stadt zu gewöhnen, da wir bereits vor Ort sind. Genau das war auch enorm hilfreich bei der Suche nach einer neuen Wohnung gewesen.

Man kann wirklich niemanden empfehlen, sich in einer anderen Stadt, die weiter vom bisherigen Wohnort entfernt ist, kurzfristig eine Wohnung zu suchen. Uns blieb leider keine Wahl, so dass der Zeitdruck ein Faktor war, der sich ungünstig auf die Auswahl ausgewirkt hat. Damit bin ich aber schon wieder bei der Vergangenheit, wo ich doch nach vorne blicken wollte.

Von der neuen Wohngegend wird es in den kommenden Tagen Fotos geben, dazu ein Bericht darüber, wie der Umzug verlaufen ist. Vorausgesetzt, die Umschaltung des Telekom-Anschlusses gelingt so nahtlos, wie wir das hoffen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren