Über sieben Brücken

Über sieben Brücken

Wenn man richtig zählt, sind es wohl acht Brücken, die den linksrheinischen Teil von Köln mit der anderen Seite verbinden. Wohl aus gutem Grund gibt es keine direkte Verbindung zwischen Rodenkrichen und Porz.

Unabhängig davon haben DER CHEF und ich, trotz des sich mit rasanter Geschwindigkeit nähernden Umzugs, gestern einen Pfingstspaziergang gemacht. Rund zwei Stunden waren wir gemütlich unterwegs, leider ohne Sonnenschutz. Die Runde führte uns von der Haltestelle Schönhauser Straße am Rhein entlang bis zu letzten, südlichsten Brücke in Köln (Rodenkirchener Brücke), die wir dann überquerten.

Rechtsrheinisch war es dank Baumbestand etwas schattiger und sehr multikulturell. Das schöne Wetter ausnutzend saßen zahlreiche Familien unterschiedlicher Nationalitäten auf den Wiesen zwischen den Bäumen und grillten. Nicht gefallen haben mir dagegen die Familien, die mit ihren Kindern tatsächlich im Rhein schwimmen waren. Auch wenn die Wasserqualität das wohl zulässt, sollte man die Strömung auf keinen Fall unterschätzen.

Der rechtsrheinische Exkurs endete dann an der Südbrücke, eine reine Eisenbahnbrücke (eine Übersicht aller Kölner Brücken findet man hier). Zurück auf der anderen Seite ging es dann gemächlich über den Flohmarkt am Rheinauhafen und weiter Richtung Altstadt und Hauptbahnhof, wo wir die Gelegenheit zu mehreren Gratisgetränken in der db.lounge nutzten. Angesichts des leichten Sonnenstichs bei uns beiden war das auch dringend nötig.

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren