Benehmen ist Glückssache

Benehmen ist Glückssache

Nicht nur unbestätigten Gerüchten zu Folge soll es Männer geben, die sich in Gegenwart von Frauen anders benehmen, als wenn sie lediglich unter ihresgleichen sind. Frau kann sich wohl vorstellen, was das im Einzelfall bedeutet.

Es herrscht nicht nur ein rauer Umgangston, sondern jegliche Manieren werden abgelegt. Kurzum, man benimmt sich wie einer der primitiven Vorfahren aus der Steinzeit (ohne diesen jetzt zu nahe zu treten). Da kann es auch schon mal sein, dass man quer durch zwei Räume lautes Rülpsen hört. Stellt man so eine Mann zu rede, bekommt man nur die Auskunft, es wäre ja keine Frau anwesend, da dürfe man sich benehmen.

Meiner Meinung nach kann in diesem Fall von „benehmen“ keine Rede sein. Für mich ist das schlicht und einfach ein abstoßendes Verhalten. Möglicherweise beruht meine Sichtweise auf einem zu niedrigen Testosteronspiegel. Auf zusätzliches Testosteron kann ich gut verzichten, ich lege eher Wert auf anständiges Benehmen.

One Reply to “Benehmen ist Glückssache”

  1. Das kann ich so logischerweise nicht beurteilen, aber es ist auch schrecklich, wenn Männer plötzlich ihr Verhalten total verändern nur weil eine Frau anwesend ist.
    Dann wird teilweise der große Bagger ausgefahren, die Bilder mit „mein Haus“, „mein Pferd“, „mein Boot“…ausgepackt und Süßholz geraspelt was das Zeug hält. Schauderhaft!
    (Frauen sind da natürlich auch nicht besser…wenn plötzlich die Klein-Mädchen-Stimme erklingt und der klimpernde Augenaufschlag zelebriert wird….)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren