Ciao bella

Ciao bella

Mit der staatlichen Verordnung von Grußformeln haben wir in Deutschland bereits in der Vergangenheit so unsere Erfahrungen gemacht. Daher verwundet es doch etwas, wenn jetzt an einer Passauer Schule von der Rektorin bestimmte Grußformeln als unerwünscht erklärt.

In Bayern wird mit „Grüß Gott“ gegrüßt, heisst es. Stellen wir uns mal lieber nicht die Frage, was Atheisten in so einem Fall machen – vermutlich gibt es keine bayrischen Atheisten, wenn dann nur „Zugereiste“. Sicher ist es nicht verkehrt, wenn in den Schulen auf korrekte Aussprache Wert gelegt wird. Wobei ich für meinen Teil insbesondere in Bayern eher das Gewicht auf dialektfreies Hochdeutsch legen würde. So eine Sprachpolizei, die bestimmte Wörter zu Unwörtern erklärt, ist aber eher kontraproduktiv. Als Lehrer kann man doch heutzutage schon froh sein, wenn Schüler überhaupt grüßen.

2 Replies to “Ciao bella”

  1. Dann sollen die doch Gott einmal Grüßen, ich würde mich davon nicht begrüßt fühlen, denn entweder hofft derjenige, dass ich bald sterbe und dann Gott grüßen kann, oder er hält mich für Gott. Was natürlich schmeichelhaft wäre, aber mir dann doch ein wenig zu hoch gegriffen wäre ;-)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren