Ciao bella

Mit der staatlichen Verordnung von Grußformeln haben wir in Deutschland bereits in der Vergangenheit so unsere Erfahrungen gemacht. Daher verwundet es doch etwas, wenn jetzt an einer Passauer Schule von der Rektorin bestimmte Grußformeln als unerwünscht erklärt.

In Bayern wird mit „Grüß Gott“ gegrüßt, heisst es. Stellen wir uns mal lieber nicht die Frage, was Atheisten in so einem Fall machen – vermutlich gibt es keine bayrischen Atheisten, wenn dann nur „Zugereiste“. Sicher ist es nicht verkehrt, wenn in den Schulen auf korrekte Aussprache Wert gelegt wird. Wobei ich für meinen Teil insbesondere in Bayern eher das Gewicht auf dialektfreies Hochdeutsch legen würde. So eine Sprachpolizei, die bestimmte Wörter zu Unwörtern erklärt, ist aber eher kontraproduktiv. Als Lehrer kann man doch heutzutage schon froh sein, wenn Schüler überhaupt grüßen.

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