Der Schill-Fall

Der Schill-Fall

Stück für Stück nimmt mein Wesel-Krimi Formen an. Wie auch im letzten Jahr schon praktiziert, wird das fertige Ergebnis (leider) hier nicht veröffentlicht. Dafür gibt es als kleinen „Trost“ Einblicke in die Entwicklung meiner Texte.

Der Wesel-Krimi wird damit beginnen, dass ein Schill-Offizier tot aufgefunden wird. natürlich ist es keiner der elft echten Schill-Offiziere, denn die sind schon ziemlich lange ziemlich tot. Im Rahmen des Hansefestes hatte sich nur jemand die Uniform übergezogen.

Auch wenn ich eine vollständige Mordkommission auf den Fall ansetze (so wie es sich gehört), wird der Fortgang der Geschichte aus der Sicht einer Person erzählt. Jutta, die noch keinen Nachnamen hat, ist eine Teamspielerin. Sie ist nach der Ausbildung und einigen Berufsjahren außerhalb wieder zurück nach Wesel gezogen, damit sie sich um ihre Oma kümmern kann. Nach einem Haushaltsunfall wurde sie vorsorglich in einem Altersheim untergebracht, damit nicht noch schlimmeres passiert.

Auch wenn mir noch ein Nachname fehlt, habe ich zumindest schon mal eine grobe Vorstellung, wie meine Kriminalpolizistin aussieht:

Jutta


Das Phantombild habe ich mit Hilfe von Flash Face gemacht – ziemlich praktisch, nicht nur für Krimi-Autoren (Danke noch mal an Elke Pistor für den Tipp).

In der Nähe des Tatorts gibt es ein Heim für schwer Erziehbarer Jugendliche. Der Ermordete hatte eine Verbindung zu dem Heim. Was auf den ersten Blick wie ein schnell zu lösender Fall aussieht, hat eine interessante Wendung. Der voreilig Verhaftete ist trotz fehlendem Alibi unschuldig.

Jutta wird herausfinden, dass der Ermordete Verbindungen zur Lokalpolitik hatte – irgendjemand fand es wohl besser, den Mann tot zu sehen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren