Tödliche Weihnachten (7)

Tödliche Weihnachten (7)

Knutsen riss die Augen auf. Bruce Willis hatte gerade irgendetwas in den Aufzugschacht geworfen. Es war Zeit, ins Bett zu gehen und dieses Weihnachtsfest zu beenden. Morgen fiel das Ausschlafen aus. Gröne würde pünktlich im Büro auf ihn warten. So ein Sklavenschinder. Aber im Grunde hatte er recht, was gab es schon zu verlieren. Alleine zu Hause rumsitzen konnte er auch noch nach Weihnachten. Stunden später wachte er schweißgebadet auf. Mitten in der Nacht war doch noch die Heizung angesprungen. Jetzt war es in der Wohnung so warm wie in Betlehem, ging es Knutsen durch den Kopf. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Aus der Küche holte er sich den Fernseher und stellte ihn ans Bett. Irgendwas würde sich schon finden. Selbst an Weihnachten liefen auf einigen Privatsendern erotische Werbeclips. Mit einer Weihnachtsmannmütze gab es zumindest etwas, was einige der Damen anhatten.
Gröne saß schon im Büro und tippte auf seinem Computer herum, als Knutsen zu Tür herein stolperte.

„Meine Güte Knutsen, was ist denn mit dir passiert? Du siehst aus, als ob dich der Weihnachtsmann mehrfach mit seinem Schlitten überfahren hätte.“

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren