Der einfache Hauskredit

Der einfache Hauskredit

Christian Wulf, der Bundespräsident hat im Oktober 2008, damals noch als Ministerpräsident von Niedersachsen, eine Privatkredit von 500.000 Euro bekommen. Das so was nicht in Ordnung ist, besonders dann, wenn man im Landtag dazu befragt wird und lügt, darüber brauch man wohl kaum zu reden.

Man kann an dieser Stelle darüber spekulieren, ob man so viel Ehrgefühl besitzen sollte, und die Konsequenzen zieht, sprich zurück tritt, um Schaden vom Amt abzuwenden. Wenn man die Berichterstattung zu Wulf und seinem Haus verfolgt, kann einem schon schlecht werden. Aber nicht nur wegen des Kredits. Mir ist ganz anders geworden, als ich in der Zeitung ein Bild von diesem Haus gesehen habe (hier findet sich auch eins). Das kann doch nicht wahr sein, dass man sich für so viel Geld einen Inbegriff der Spießigkeit bauen lässt. Das Ding (Haus mag ich gar nicht sagen) sieht einfach einfach nur furchtbar aus. Warum tut man so was? Gab es nicht was schöneres? Für mich ist daher da wirklich Skandal, dass der Bundespräsident kein Geschmack hat.

3 Replies to “Der einfache Hauskredit”

  1. Keine Sorge, du liegst völlig richtig. Das Haus ist eine ästhetische Bankrotterklärung.
    Für ne halbe Mio solle man doch eigentlich was anderes erwarten können. Oder hat er die Piepen noch für was anderes gebraucht?
    Ich fand den Typen allerdings schon immer gänzlich unsympathisch. Vor allem seitdem ich mal das Vergnügen hatte, mit ihm zu essen. Fürchterlich maskenhaft und anbiedernd. Brrrr. Aber das zeichnet wohl viele Politiker aus.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren