Beatmesse

Beatmesse

So ganz genau weiss ich noch immer nicht, was eine Beatmesse ist, aber das ist auch nicht so wichtig. Der ökumenischen Gottesdienst gestern Vormittag in der Johanneskirche hat mir ausgesprochen gut gefallen. Und das lag nicht nur an Armin Maiwald, der unter anderem Texte von Hanns Dieter Hüsch gelesen hat.

Viel mehr war es die gesamte Atmosphäre, die es wirklich schaffte, dass einem ein Licht aufging. Wichtiger Bestandteil dabei war für mich das Abendmahl. Mir wird dann immer wieder bewusst, warum ich Christ bin. Und das ich froh bin, evangelisch getauft worden zu sein.

Das Einzige, was mir gefehlt hat, war eine Predigt. Aber das ist so mein ganz persönliches Problem vermutlich. Ich bin nicht so ein Gesangs- und Liedermensch, sondern mag gerne das reine Wort. Wie gut einem eine Predigt tun kann, weiss ich noch gut aus der Zeit, in der ich gerade frisch aufgenommen worden war in die Gemeinde der Bielefelder Nicolaikirche. Die Predigt zu Beginn des neuen Jahrs damals hat genau meine brenneste Frage beantwortet. Gott ist rational nicht fassbar. Diese Essenz der Predigt hat mich in meinen Glauben zurückfinden lassen.

2 Replies to “Beatmesse”

  1. Stimmt, eine „klassische“ Predigt in Form einer Glaubensverkündigung fehlte diesmal.

    Ihren Raum nahm „Die Ritterburg mit der Zugbrücke“ von Hanns Dieter Hüsch ein, der, als er noch die Gottesdienste in der Johanneskirche mitgestaltete, bei ähnlicher Gelegenheit diese Geschichte gerne erzählt hat.

    Danke für Ihren Kommentar und Ihre Empfehlung!

    1. Gerne doch. Für mich schließt sich mit Hüsch wieder ein Kreis (ich bin am Niederrhein geboren und habe dort lange gelebt).

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren