Reden wir darüber

Gestern Abend, als ich aus meinem roten Notizbuch (es ist tatsächlich rot) den neu geschriebenen Text in Scrivener übertragen habe, fielen mir wieder die Dialoge auf. Meinem Eindruck zu folge habe ich mich verbessert – zumindest ein Stück weit.

Wie es um die Qualität bestellt ist, kann hier jeder selber beurteilen:

„Mustermann, um Himmels Willen wo stecken sie?“
„Ihnen ist schon klar, dass ich beschäftigt war?“
„Wenn das Ergebnis stimmt.“
„Zur Hälfte ja.“
„Sie meinen die zweite Bombe?“
„Ich habe nur eine und beide Zünder.“
„Machen sie sich um die andere keine Sorgen, die ist in Hannover sichergestellt worden.“
„Was ist mit dem Mann zur Bombe?“

Jetzt, wo ich mich beim Showdown in Berlin befinden (schreibend, nicht real), fließen die Handlungsstränge zusammen. Spätestens nach der Szene, die ich heute morgen im Zug geschrieben habe, dürfte der zweite Antagonisten deutlich werden. Die Idee hinter meinem Krimi ist unter anderem auch, dass es zwei Antagonisten gibt, wobei erst am Ende aufgelöst wird, wer den Mord wirklich verübt hat.

Ob das funktionierend wird, wie ich mir das so vorgestellt habe, wird sich bei der Überarbeitung zeigen, wenn ich meinen eigene Text zum ersten Mal in der vollständigen Form lesen werden.

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