Reden wir darüber

Reden wir darüber

Gestern Abend, als ich aus meinem roten Notizbuch (es ist tatsächlich rot) den neu geschriebenen Text in Scrivener übertragen habe, fielen mir wieder die Dialoge auf. Meinem Eindruck zu folge habe ich mich verbessert – zumindest ein Stück weit.

Wie es um die Qualität bestellt ist, kann hier jeder selber beurteilen:

„Mustermann, um Himmels Willen wo stecken sie?“
„Ihnen ist schon klar, dass ich beschäftigt war?“
„Wenn das Ergebnis stimmt.“
„Zur Hälfte ja.“
„Sie meinen die zweite Bombe?“
„Ich habe nur eine und beide Zünder.“
„Machen sie sich um die andere keine Sorgen, die ist in Hannover sichergestellt worden.“
„Was ist mit dem Mann zur Bombe?“

Jetzt, wo ich mich beim Showdown in Berlin befinden (schreibend, nicht real), fließen die Handlungsstränge zusammen. Spätestens nach der Szene, die ich heute morgen im Zug geschrieben habe, dürfte der zweite Antagonisten deutlich werden. Die Idee hinter meinem Krimi ist unter anderem auch, dass es zwei Antagonisten gibt, wobei erst am Ende aufgelöst wird, wer den Mord wirklich verübt hat.

Ob das funktionierend wird, wie ich mir das so vorgestellt habe, wird sich bei der Überarbeitung zeigen, wenn ich meinen eigene Text zum ersten Mal in der vollständigen Form lesen werden.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren