Amerikanischer Anfang

Das Ende ist noch etwas entfernt (nicht mein Ende, hoffe ich zumindest, sondern das meines Romans). Trotzdem habe ich bereist wieder mit dem lesen von Fachbüchern begonnen. So komisch sich das vielleicht auch anhört, ich kann die leichter lesen als Krimis, da ich dort während der Schreibphase auf alles andere als die Handlung achte.

Aber ich schweife ab. Gestern habe ich in der Stadtbibliothek zugeschlagen und diese mit einem großen Stapel Bücher verlassen. Eines davon heisst „Krimis schreiben. Ein Handbuch der Private Eye Writers of Amercia“. Wie immer bei Bücher aus Übersee kann man einiges nicht so einfach auf deutschsprachige Krimis übertragen. Zudem habe ich eine gewisse Abneigung gegenüber Privatdetektiven. Dennoch ist es so, dass ich in dem Buch bisher ein paar interessante Anregungen bergen konnte, mit denen ich etwas anfangen kann. Das Kapitel „Die tödliche Kreuzfahrt“ von Lawrence Block hat mich dazu bewogen, schon mal über den Anfang meines Krimis nachzudenken.

Wer an das gute im Menschen glaubt, ist auf dem richtigen Weg. Doch kann genau dieser Weg damit enden, dass man mit einem Loch im Kopf in einer versifften Zugtoilette liegt. Im Fall von Stephan Kubitz war dieses Ende noch ein paar Stunden entfernt. Und er würde das Glück haben, dass diese Toilette vorher gereinigt wurde.

Ob das später tatsächlich so am Anfang stehen bleibt, weiss ich noch nicht. Aber ich finde, es lohnt sich auf jeden Fall darüber nachzudenken.

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