Freiheit abzugeben

Zugegeben, der Titel des Beitrags heute ist nicht ganz korrekt, aber ich wollte nicht den Slogan einer Kreditkartenfirma übernehmen, auch wenn mein Nehmen der Freiheit sich auf die entgegengesetzte Richtung bezieht. Statt Freiheit bewusste Beschränkung. Aber ich möchte nicht vorgreifen.

Erst gestern Abend habe ich erst die „SZ am Wochenende“ gelesen und dort auch nur den Artikel „35+5=50“ über Miranda July. Mag sein, dass sich meine Müdigkeit, die sich schon durch den ganzen Tag gezogen hat, bemerkbar machte. Es kann aber auch sein am Artikel selber gelegen habe, der wenig Neues brachte. Erst am Ende war ich dann hellwach:


„Wie viel andere auch habe ich mir Macfreedom heruntergeladen.“

Ein Programm, dass einem hilf, sich beim schreiben besser zu konzentrieren, in dem es gnadenlos die Hauptquelle der Ablenkung bis zu acht Stunde abschaltet. Wie lange man dem Internet fern bleiben möchte, kann man beim Start selber wählen. Danach gibt es kein Zurück, bis die Zeit abgelaufen ist. Nur ein Neustart würde einem vorher wieder den Zugang zum Netz ermöglichen.

Gestern Abend am Schreibtisch hatte ich dann eine sehr produktive halbe Stunde. Ganze fünf Mal kann man das Programm kostenlos nutzen, dann werden 10 Dollar fällig. Ein vergleichsweise geringer Betrag, wenn man bedenkt, wie viel zeit man durch das Programm gewinnt.

Sowohl Mac als auch Windows-Version findet man bei macfreedom.com.

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