Spedition der Wörter

Einen der Vorteile des NaNoWrioMo ist, dass man nicht alleine schreibt, ganz im Gegenteil Zeitgleich schreiben rund um die Welt viele Menschen, jeder beseelt von dem Gedanken, bis zum Ende des Monats das selbstgesteckte Ziel zu erreichen.

Im letzten Jahr habe ich an den Vorort-Treffen in Köln nicht teilgenommen, weil ich dachte, sie würden mich zu sehr aus dem Schreiben herausreißen. Das Gegenteil ist der Fall, wie ich seit heute weiss. Die Stunde gemeinsames Schreiben war durchaus produktiv, ich habe locker meine rund 1.000 Wörter schaffen können, die sich zu den 1.100 von heute Morgen dazu gesellten. Wieder ein Kapitel geschafft, damit stehen schon sechs Stück.

Aber auch aus einem anderen Grund war das Treffen heute im Stadtgarten (mit der gewohnt trägen Bedienung) extrem gewinnbringend. Mit mir am Tisch saß jemand, der am Köln-Bonner Flughaften in einer Spedition arbeitet und mit Zollangelegenheit vertraut ist. Schnell wurde deutlich, an welcher Stelle mein Plot einen logischen Fehler hat, der noch zu beheben ist. Gemeinsam wurde dann ein Plan entwickelt, wie man Yellow Cake aus Namibia nach Deutschland schmuggeln kann. Auch an dem Grund, warum sich meine Hauptfigur in Deutschland legal aufhält und dort auch arbeiten darf muss ich noch basteln – besonders deshalb, weil ihm so etwas gelungen ist, was dem Bruder nicht gelang.

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