Mangrovenwald

Mangrovenwald

Mit geschlossen Augen am Rand des Mangrovenwald stehend, wartend auf die Abenddämmerung. Umgeben vom Geschrei fremder Tier bei ausbleibendem Gefühl der Bedrohung. Ein lauwarmer Wind treibt von der Küste ins Landesinnere, streift am Gesicht vorbei. Mit der Zunge lässt sich das Salz schmecken.

Irgendwo in Afrika, nirgendwo mehr in Europa. Weit weg. Nur ein kurzes Stück zurück gehen, zum Fischerdorf am Strand, bevor es dunkel wird. Auf kleinen Feuer brät die Beute vom Tag, dazu Yams oder Süßkartoffel. Über die Staubpiste nähert sich ein Roller heran, ein später Rückkehrer aus der Stadt, mit den Nachrichten des Tages und der Post.

Ein Brief. Noch vor dem Abendessen geöffnet, gelesen, den Kopf geschüttelt. Dann ihn ins Feuer geworfen. Mit den Männern und Frauen aus dem Dorf bis in die Nacht getanzt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren