All you can eat

All you can eat

DER CHEF und ich waren auswärts essen, macht man mal ganz gerne, wenn das Faulfieber all zu stark geworden ist. Auswärts essen heißt schließlich auch, dass die Küche sauber bleibt. Beim Einkauf sind wir nicht nur über einen vorzüglichen italienisch ausgerichtet REWE im DuMont-Carré gestolpert, sondern auch über ein Asia-Buffet – all you can eat für 6,90 Euro.

Da wir beide der asiatischen Küche nicht abgeneigt sind, haben wir Buffet Chang ausprobiert. Bei solchen Angeboten setzt das Gehirn immer für kurze Zeit aus, weil man glaubt, dass System hinter solchen „Restaurant“ schlagen zu können. Man meint, viel mehr essen zu können, als man bezahlt hat. Fakt ist jedoch, dass die meisten Menschen keinen guten Schnitt machen. So ging es auch uns. Zwar wurden wir mehr als satt – was man halt so nennt, wenn einem das Essen bis spät abends im Magen liegt. Aber weniger ist tatsächlich oft mehr. Kleinere Portionen und dafür dann eine bessere Qualität. Das man bei „All you can eat“ allenfalls Durchschnitt erwarten kann, sollte jedem klar sein (Ausnahmen bestätigen die Regel, bzw. dann liegt es an dem deutlich höheren Preis).

Für den Gegenwert von 6,90 Euro wäre wir besser bei McDonalds essen gegangen, den bei dem Systemgastrom weiß man zumindest, dass die Qualität der verwendeten Lebensmittel stimmt. Meiner Meinung nach war das bei Buffet Chang eher weniger der Fall.

2 Replies to “All you can eat”

  1. „Für den Gegenwert von 6,90 Euro wäre wir besser bei McDonalds essen gegangen, den bei dem Systemgastrom weiß man zumindest, dass die Qualität der verwendeten Lebensmittel stimmt.“ – ist das so?

    1. Ich denke schon. Nicht alles ist „ganz unten“ . Man sollte zumindest davon ausgehen können, das bei McDonalds frisches Fett verwendet wird.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren