Auf einer dieser Bierflaschen heisst es: “Bier bewusst geniessen”. Im Grunde genommen eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen, denn wer bewusstlos ist, kann nichts, auch kein Bier mehr trinken. Wobei man sich manchmal fragt, ob das wirklich so ist. weiterlesen »
Bei der Lektüre mancher Krimis fragt man sich, ob einige Verlage dazu übergegangen sind, auf so was wie ein Lektorat zu verzichten. So stößt man beim lesen von “Mein Vater, der Mörder” des Autors Leo. P. Ard auf eine reihe von zeitlicher Wiedersprüche – aber der Reihe nach. weiterlesen »
Der Titel enthält eine Lüge. Tatsächlich war es kein Freund von mir, der geheiratet hat. Genauer gesagt, habe ich ihn genauso wie der größte Teil der deutschen Bevölkerung, nicht mal gekannt, diesen Herren, der am Wochenende in Potsdam geheiratet hat. weiterlesen »
Nach dem ich bisher bei der Krimi-Kost ausschließlich zu solchen Büchern gegriffen habe, deren Autoren ihre Geschichte in der aktuellen Zeit spielen lassen, war “Der nasse Fisch” von Volker Kutscher jetzt der erste historische Krimi, den ich gelesen habe. weiterlesen »
Als Kind bekam ich häufiger den Spruch zu hören, ich müsste ja überall meinen Senf dazu tun. Das hat sich bis heute nicht geändert, wie leitragende Kollegen aus dem Büro berichten könnten. Um diese Art von Senf soll es aber nicht gehen, sondern um den echten Senf. weiterlesen »
So, nun weiss es vermutlich auch der letzte Windows-Benutzer aus Hintertupfingen. Steve Jobs ist als Chef von Apple zurückgetreten. Der Meldung konnte man gestern und heute nicht entgehen. Keine Zeitung, kein Magazin, das nicht darüber berichtet hat. weiterlesen »
Im Kölner Stadt-Anzeiger wurde heute unter der Überschrift “Im Stehen sieben Prozent, im Sitzen 19″ darüber, dass es einen Unterschied macht, ob man seine Bratwurst im Stehen oder sitzend verzehrt – zumindest für den Besitzer der Imbissbude. weiterlesen »
Angeboren ist er nicht, aber auf jeden Fall anerzogen. Mein Drang, mir häufig die Hände zu waschen. Aber was heißt schon häufig. So oft ist das meiner Meinung nach nicht. Sich nach der Benutzung einer Toilette die Hände zu waschen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. weiterlesen »
Loriot, Vicco von Bülow, ist tot. Er gehörte zu den wenigen Menschen in Deutschland, die den leisen Humor beherrschten, nicht Witze mit der Holzhammer-Methode unters Volk brachten. Genau beobachtete er die Menschen, zeigte ihre Schwächen, ohne sie bloßzustellen und der Lächerlichkeit preiszugeben. weiterlesen »
Während der letzte Kurzkrimi noch auf Rückmeldungen der Testleser und seine Überarbeitung wartet, sitze ich bereits am nächsten Text. Thema diesmal: “Nur eine Stunde”. Was sich erst leicht anhört, wird bei längerem darüber Nachdenken schwieriger. weiterlesen »