Machs mit

Machs mit

Zeit für ein Geständnis. Weder DER CHEF noch ich haben jemals Gummis gekauft. Warum auch. Es ist so viel praktischer, wenn man die Gummis kostenlos dazu bekommt.

Damit keine Missverständnisse aufkommen (was vermutlich bereits zu spät ist) sollte ich konkreter werden. Mit Gummis meine ich selbstverständlich Gummiringe. Die haben wir tatsächlich noch nie kaufen müssen, da wir einen konstant hohen verbrauch an Frühlingszwiebeln haben. Je nach Anbieter wird ein Bund Frühlingszwiebeln mit ein oder zwei Gummiringe zusammen gehalten. Mit der Zeit kommt so eine beachtliche Sammlung zusammen. Hätte das im letzten Jahr nicht geklappt mit der Stelle in Köln bei Nadine, wären wir zum Alternativplan übergegangen. Wir hätten in Bielefeld einen Schreibwarenladen eröffnet, hauptsächlich Gummiringe verkauft. Zu Sicherung des Einkommens würde ich dann noch nebenbei einen Imbiss betreiben, der die unterschiedlichsten Gerichte auf der Basis von Frühlingszwiebeln anbieten würde. Frittierte Frühlingszwiebeln, Frühlingszwiebeleis, Frühlingszwiebeln überbacken mit Schafskäse – allerdings bin ich mir nicht ganz so sicher, ob das wirklich ein Erfolg gewesen wäre. Gut, dass wir dass Geschäftsmodell nicht ausprobieren mussten. Wobei der Gedanke mit den Gummiringen schon noch interessant ist. Eine Art Kreislauf, man bekommt immer wieder welche nach. Vielleicht sollten wir die Ringe an Landwirte aus der Gegend verkaufen, sofern es denn außerhalb des Karnevals überhaupt Bauern in Köln gibt.

2 Replies to “Machs mit”

  1. Vor den Toren Kölns, in südwestlicher Richtung, gibt es reichlich Gemüsebauern. Ob die allerdings die Gummis nehmen – wenn,dann nur mit EHEC-Unbedenklichkeitsbescheinigung. ;-)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren