Glaube und Wirklichkeit

Glaube und Wirklichkeit

Vergangene Samstag habe ich beim rausgehen aus dem Kölner Dom eine Szene beobachtet, die ich einfach unkommentiert wiedergeben möchte. Jeder kann sich selber seinen Teil dazu denken – oder auch was dazu schreiben, was er davon hält.

Wer schon mal in Köln war, sich etwas auskennt oder gar in Köln wohnt, der weiß vielleicht, dass vor dem Domeingängen Obdachlose sitzen. Mit einem Becher vor sicher wünschen sie einem einen schönen Tag und hoffen auf eine Spenden. Am Samstag ging vor mir durch die Drehtüre eine Frau heraus, Ende 60 Anfang 70. Ich hatte mich noch kurz umgedreht, so dass ich nicht gesehen habe, ob sie dem Obdachlosen am Ausgang etwas in den Becher geworfen hatte. Auch war mir ein Gespräch zwischen der Frau und dem Mann, der dort saß, entgangen. Dafür sah ich, was dann passiert. Der Obdachlose wirkte etwas verdutzt, stand aber auf und ließ sich von der Frau in den Arm nehmen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren