Titelspiele

Titelspiele

Die Arbeit an meinem neuen Kurz-Krimi geht gut voran, ich liege brav im selbst gesetzten Zeitplan. Die Phase, wo mich mein Serienmörder um den Schlaf bringt, halten sich auch in Grenzen.

Was mir aber nach wie vor fehlt, ist ein Titel für die Kurzgeschichte. Bisher hat mich das nie besondere Probleme bereitet, aber diesmal ist es wohl anders. Mittlerweile habe ich eine sehr lange Liste mit Ausschuss produziert. Eine kleine Auswahl:

  • Streichkonzert
  • Rotstift
  • Bindenangst
  • Tampon des Todes
  • Weggespült
  • Alles in der Tüte
  • Rot steht dir nicht
  • Serienröter
  • Reihenweise
  • Ein Regelfall
  • Reinheitsrituale
  • Schwarzmond Mörder
  • Trocken gelegt

Um die Titel zu verstehen, sollte man wissen, dass ich für einen Wettbewerber eine Geschichte schreibe, in der die Farbe Rot eine Rolle spielt. Selbst wenn ich mir damit die Chance verbaue, ist mein Ziel dabei, die Farbe nicht mit Hammerschlägen in die Geschichte reinzubringen, sondern einen „roten Faden“ in dem Krimi zu haben, der sich aus dem Trauma des Mörders ergibt. Mit etwas eigener Fantasie kann man sogar darauf kommen, wenn man sich die Titel anschaut.

Die Titel „Sie bluten nicht mehr“ und „So blass“ gefallen mir zwar auch noch nicht wirklich, haben es aber immerhin schon auf mal so weit geschafft, dass ich sie nicht sofort als untauglich verworfen habe. Während ich genau weiss, wie der Krimi endet, bin ich mir absolut nicht sicher, in welche Richtung mich die Titelsuche führen wird. Ideale wäre eine eine Andeutung oder sogar ein Schlüssel, um die Geschichte besser zu verstehen. Das aber ist nicht ganz so einfach.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren