Sie wollen keinen Atomausstieg

Sie wollen keinen Atomausstieg

Im Bundestag wurde gestern heftig über den Schlingerkurs der Bundesregierung in Bezug auf ihre Atompolitik diskutiert. Massive Angriffe auf Bundeskanzlerin Angela Merkel gab es sowohl von Jürgen Trittin (Grüne) also auch von Sigmar Gabriel.

Beiden haben eins mit Angela Merkel gemeinsam: sie waren alle drei mal Bundesumweltminister (gut, Merkel war Ministerin). Entsprechend fundiert waren daher auch die Angriffe von Garbiel auf Merkel.

Der Hans Peter Schütz leitet seinen Kommentar „Argumentationsschmelze einer Kanzlerin“ bei stern.de mit folgenden Worten ein:

Noch nie ist ein Regierungschef so vorgeführt worden wie Angela Merkel bei der Debatte um die Atompolitik. Ihre Taktiererei ist ihres Amtseids nicht würdig.

Das bringt es gut auf den Punkt. Merkel hat, wie Gabriel feststellt, „Sicherheit gegen Geld getauscht“. Das auf Grundlade längst überholter Standards die AKWs geprüft werden sollen, ist geradezu lächerlich. Für diese Bundesregierung gibt es nur noch eine glaubwürdige Option und die führt zu Neuwahlen.

2 Replies to “Sie wollen keinen Atomausstieg”

  1. Um genau zu sein, hat sie die Sicherheit aller gegen das Geld einer kleinen Gruppe getauscht. Es ist unwürdig für eine(n) Regierungschef(in) sich von solchen Überlegungen lenken zu lassen und damit Menschen wissentlich einer Gefahr auszusetzen, die vermeidbar wäre.

    Ist noch jemandem schlecht, wenn er darüber nachdenkt?

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren