Ausgeschöpft

Nach dem vergangenen Wochenende macht sich in mir eine zweifache Müdigkeit breit. Zum einen natürlich wegen der aufflammenden Atomdiskussion. Das hatten wir alles schon mal.

Das Bundeskanzlerin Angela Merkel davon redet, die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke für zunächst drei Monate auszusetzen (bis nach den Landtagswahl), ist unbegreiflich. Wer jetzt noch CDU wählt ist – ach, was rege ich mich darüber eigentlich noch auf? Es macht mich einfach maßlos traurig. Ich mag auch momentan über das Thema nicht schreiben, weil es bei mir das Gefühl der Ohnmacht nur noch verstärken würde.

Wechseln wir lieber das Thema und kommen zum zweiten Grund für meine Müdigkeit. Der ist zum Glück nicht so deprimierend. Es ist eine Müdigkeit, die einen nach anstrengender körperlicher Leistung befällt. Wo bei das bei mir, trotz wieder verfügbarem „Call a Bike“ nicht mit Sport zu tun hat, sondern mit dem Abschließen einer Kurzgeschichte. Meiner Kölner Krimi ist endlich fertig geworden. Gerade eben habe ich elektronisch eingetütet und an Testleser verschickt. Erstmal geschafft, bis zum Feedback und den erneuten Überarbeitungen.

Nur kurz ging mit durch den Kopf, ob noch genügend Wasser im Brunnen für weitere Geschichten sei. Zum Glück sprudelt es munter weiter. Mit Disziplin werde ich entsprechend heute noch anfangen mit der nächsten Erzählung. Diesmal gibt es klare externe Vorgaben, da ich sie als Wettbewerbsbeitrag zum Thema „Rot“ einreichen möchte. Das es wieder ein Krimi werden wird, brauch ich vermutlich nicht zu erwähnen. Ein Serienkiller wird innerhalb von maximal 10.000 Zeichen (dürfte etwa rund 1.600 Wörtern entsprechen) sein Unwesen treiben.

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