31.

Bruchstellen

Früher als mein Bruder und ich kleiner waren, war es für uns immer das Grösste, wenn wir zusammen mit unseren Eltern nach einem Sonntagsspaziergang an einem Kiosk Halt machten und es Schokolade für 10 Pfennig das Stück gab.
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30.

Worte schmecken

Für mich ist ein gutes Buch wie ein guter Whiskey. Man schmeckt die Wort auf der Zunge, lässt die Sätze langsam schmelzen, bevor man die nächste Seite trinkt.
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29.

Grundkurs schreiben

In den letzten zwei Monaten habe ich bereits ich eine Menge Bücher zum Thema Schreiben verschlungen (und es werden noch viel mehr). Darunter war viel schlechtes, aber auch ein paar, die wirklich lesenswert sind. Diese kann ich auch guten Gewissens weiterempfehlen.

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28.

Stoffsammlung

Wenn man sich dazu entschließt, Krimis zu schreiben (wobei ich in meinem Fall anmerken muss: Es ist kompliziert..), findet man als aufmerksamer Zeitungsleser reichlich Material in einer handelsüblichen Tageszeitung.
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27.

Unbändiges Nichtende

Die Woche ist noch nicht zu Ende. Ich weiß gerade nicht, ob das ein Trost oder eine Drohung sein soll. In das Geheul, wie schnell doch die Zeit vergeht, möchte ich nicht einstimmen, denn die Zeit vergeht immer genau gleich. Es kommt lediglich darauf an, wie man sie nutzt.
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26.

Schreib mir was

Wenn ich morgens aus dem Haus gehe Richtung S-Bahn Haltestelle gehe, kommen mir bündelweise Schüler entgegen, was, so habe ich mir sagen lassen, sowohl an der Uhrzeit als auch an der Tatsache liegt, dass es in der Nähe nicht nur eine Schule gibt.
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25.

Charakterisierung einer Figur

Eine sehr interessante Möglichkeit, Figuren (in einer Geschichte oder Roman) zu charakterisieren besteht darin, sie nicht mit Hilfe von äußerlichen Merkmalen oder Verhaltensweisen zu beschreiben sondern durch ihr Verhalten, ihre Handlung oder aber die Art, wie sie mit anderen Figuren interagiert.
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24.

Abspaltung

Für mich ist schreiben kein Therapieersatz. Ich schreibe, weil ich Freude daran habe, mir eine Geschichte auszudenken, ein Bild mit Wörtern zu malen oder der Frage “Was wäre wenn?” nachzugehen.
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23.

Friedhof der Regenschirme

Irgendwo da draußen gibt es ein en Friedhof für Regenschirme. Nachts treffen sich dort alle Regenschirme, die in den vielen Jahren von mir gegangen sind. Die gebrochenen, die verlorenen, diejenigen, wo der Stoff verschliessen ist. Der zuletzt verstorbene wäre da in guter Gesellschaft.
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22.

Eindrücke vom Parkplatz

Heute also Düsseldorf. Besuch in der Stadt mit der angeblich längsten Theke der Welt. Nun ja, ob dem so tatsächlich ist, weiß ich nicht. Definitiv aber ist Düsseldorf die Stadt mit dem längsten Weg vom Bahnhof in die Innenstadt – wobei, hat Düsseldorf überhaupt so was?
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