Schlafen trotz Lärm

Schlafen trotz Lärm

Also, Lärm ist nicht so ganz der richtige Ausdruck. Nennen wir es einfach mal Umgebungsgeräusche. Schlafen in einer nicht ganz so ruhigen Umgebung.

Ich für meinen Teil vertrete ja mittlerweile eine ganz persönliche These, was das angeht. Zu Hause in der Wohnung fällt es mir extrem schwer, auch nur bei kleinen Störgeräuschen einzuschlafen. Daher geht bei mir nichts ohne Ohropax. Unterwegs im ICE brauch ich nur die Augen zu zu machen und schon gleite ich sanft ins Reich der Träume. Hört sich erstmal komisch an.

Der für mich plausibel klingende Unterschied ist der, dass wir zu Hause alleine sind – jedenfalls im Bett. Im Zug ist das nicht der Fall. Ist man alleine, sind die Instinkte schärfer. Man lauscht, ob von irgendwoher Gefahr droht. Im Zug ist man, wie in einer Hölle voller Steinzeitmenschen, quasi beschütz. Andere passen auf, während man selber schläft.

Falls das alles völlig Blödsinn ist, sollte ich überlegen, ob ich mir eine ICE-Sitz kaufe, denn in dem kann ich besser schlafen als im Bett.

4 Replies to “Schlafen trotz Lärm”

  1. Leg dir einfach einen Tinnitus zu und schon hast du dieses Problem nicht mehr. ;-)

    Ich selbst habe einen und kann deswegen nicht schlafen wenn es ruhig ist. Sobald ich einmal diesen Ton „in der Stille der Nacht“ höre, ist es aus… fühlt sich an als würde jemand langsam den Sound „aufdrehen“. Seit dem kann ich (fast) nur mit laufendem Fernseher einschlafen.

  2. Ja, nee, is klaar…

    Ich würde auch lieber in einer Umgebung voller Fremder einschlafen (und mich sicher fühlen!), als meiner eigenen Wohnung zu vertrauen…

    Passt scho,
    JBJ

  3. Ich schlafe besser ein, wenn da eine Geräuschkulisse ist. Allerdings werde ich leider bei einzelnen Geräuschspitzen, z.B. einem Schuß in einem krimi aus dem fernseher, wieder wach. Und dann ist es mit Einschlafen vorbei. Zum Glück gibts den sleeptimer am Fernseher.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren