Schlafen trotz Lärm

Also, Lärm ist nicht so ganz der richtige Ausdruck. Nennen wir es einfach mal Umgebungsgeräusche. Schlafen in einer nicht ganz so ruhigen Umgebung.

Ich für meinen Teil vertrete ja mittlerweile eine ganz persönliche These, was das angeht. Zu Hause in der Wohnung fällt es mir extrem schwer, auch nur bei kleinen Störgeräuschen einzuschlafen. Daher geht bei mir nichts ohne Ohropax. Unterwegs im ICE brauch ich nur die Augen zu zu machen und schon gleite ich sanft ins Reich der Träume. Hört sich erstmal komisch an.

Der für mich plausibel klingende Unterschied ist der, dass wir zu Hause alleine sind – jedenfalls im Bett. Im Zug ist das nicht der Fall. Ist man alleine, sind die Instinkte schärfer. Man lauscht, ob von irgendwoher Gefahr droht. Im Zug ist man, wie in einer Hölle voller Steinzeitmenschen, quasi beschütz. Andere passen auf, während man selber schläft.

Falls das alles völlig Blödsinn ist, sollte ich überlegen, ob ich mir eine ICE-Sitz kaufe, denn in dem kann ich besser schlafen als im Bett.

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