Tag X

Der heutige Umzugstag begann früh, sehr früh. Ab 6 Uhr morgens sollten wir bereit sein, hieß es. DER CHEF und ich sind entsprechend aufgestanden, haben mangels Sitzgelegenheit im Stehen gefrühstückt, Reste verpackt und dann gewartet.

Gewartet. Lange gewartet. Tatsächlich waren die ersten Mitarbeiter des Unternehmens um kurz nach 8 da. Über zwei Stunden auf gepackten Koffern (in unserem Fall Kartons) zu sitzen und nicht zu wissen, wann es denn endlich losgeht, ist die Hölle.

Nicht, dass ich besonders ungeduldig bin. Aber ich kann mit meiner Teit einfach was besseres anfangen. Vor allem, wenn man selber einen Zeitplan im Kopf hat, wird das Warten zur Qual. Unser Umzug ist keiner in die nächste Straße, nicht mal einer in der gleichen Stadt oder ein Dorf weiter.

Dann dabei zu stehen, während Kisten getragen werden, zu Untätigkeit verdammt sein, schont zwar die Muskeln, nicht aber die Nerven. Um zumindest irgendwas zu machen, habe ich dann Kartons so gestellt, dass aus meiner Sicht die Männer vom Umzugsunternehmen weniger laufen müssen. Keine Ahnung, ob das wirklich was gebracht hat, aber mich hat es etwas beruhigt.

Noch bevor die Wohnung leer war, habe ich mich dann auf den Weg gemacht in die neue Wohnung. Nadine hat in Bielefeld weiter die Oberaufsicht geführt. Mein Part war es, mich in Köln schon mal nach einem neuen Kühlschrank umzusehen, denn unsere ursprüngliche Option hat die fünf Jahre im Keller nicht so gut überstanden. Mittlerweile glaube ich, dass man Kühlschränke nach Inbetriebnahme nicht länger ausgeschaltet lassen
sollte.

In Köln ging es dann erst um die Ecke zu Saturn und dann weiter zu Media Markt. Schließlich spart man sich dort in einer Aktion die Mehrwertsteuer. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Herr über die Weißgeräte in Düsseldorf (alias mein Bruder) hatte ich dann eine Kauferlaubnis.

Schnip. Bereits nach 22 Uhr. Umzugs-Filmriss. Mehr morgen.

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