Auch du bist Oskar

Auch du bist Oskar

Wer wie ich mit der Sesamstraße fehrnsehsozialisiert wurde, der kennt garantiert auch Oskar, das grüne Monster, welches in der Mülltonne wohnt. Das Gefühl, in einer solchen Tonne zumindest gelebt zu haben, hat sich mittlerweile beim mir eingestellt.

Nicht wenige Sachen, die bisher ahnungslos im Schrank gestanden haben, fanden in den letzten Tagen ihren Weg in einer der großen schwarzen Säcke. Abgelaufene Lebensmittel, Plastikkrempel oder einfach undefinierbares. Kaum zu glauben, dass einem das noch nicht vorher aufgefallen ist. Mittlerweile ist die eine Mülltonne, die zum Haus gehört schon so voll, dass wir aus Fairness gegenüber den Nachbarn eine Sonderleerung bestellt haben.

Na gut, das ist nicht die ganze Wahrheit. Wie haben derzeit im Keller noch ein paar Säcke, die vor dem Umzug in die dann wieder leere Tonne wandern. Überhaupt der Keller. Der ist momentan noch unser Sorgenkind. Etwa die Hälfte von dem, was die letzten Jahre dort gestanden hat, wir nicht mit uns nach Köln ziehen. Fragt sich nur, wie wir den Kram los werden. Überwiegend ist das nicht mal Sperrmüll im Sinne von sperrig, sonder unnützes Zeug.

Oskar würde das mit Sicherheit lieben. Leider ist der nur eine Fernsehfigur.

One Reply to “Auch du bist Oskar”

  1. Stelle das „unnütze“ Zeug doch einmal über Nacht auf die Straße. Dann wirst Du sehen wie viele Oskars es gibt.

    Das letzte Hochwasser hatte mir leider zwei alte Radios zerstört, die anschließend völlig verrostet und aufgequollen waren. Innerhalb von einer Stunde waren die weg.

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren