Wirklichkeit im Sommerloch

Wirklichkeit im Sommerloch

Angeblich mit demonstrativer Gelassenheit verabschiedete sich Angela Merkel in die parlamentarische Sommerpause. Ihre Gelassenheit könnte entweder daran liegen, dass sie die Wirklichkeit komplett ausblendet oder aber sie hat mitlerweile ihren inneren Frieden mit den schlechten Umfragewerten gemacht.

Innerlich hat sich eine breite Mehrheit bereits von der schwarz-gelben Regierung verabschiedet. Das einzige Problem dabei ist, dass derzeit keine Bundestagswahlen anstehen, die rot-grün zu einer satten Mehrheit führen würden.

Kommen wir aber noch mal zurück zur Kanzlerin-ohne-Land. In Bezug auf den Sparkurs sagt sie, dass dieser schmerzhaft, aber notwendig sei. Über die Notwendigkeit, eine langsam aufkeimende Konjunktur wieder zu Tode zu sparen, kann man sicherlich streiten. Fest steht dagegen auf jeden Fall, für wen der Sparkurs vor allem schmerzhaft ist: für die Armen und Schwachen, für Geringverdiener und Alleinerziehende.

Der von der Bundesregierung eingeschlagene Sparkurs ist ein Kurs der sozialen Ungerechtigkeit. Das sollte niemand in der Somnerpause vergessen. Frau Merkel sollte man einen heißen Herbst versprechen. Bundesweite wöchentliche Demonstrationen, bis diese Koalition freiwillig kapituliert.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren