Dumm genug für Deutschland

Von Politikern aus CDU und CSU stammt ein neuer, zumindest beachtenswerter Vorschlag. So fordert Peter Trapp, innenpolitischer Sprecher der Berliner CDU Intelligenstests bei Einwandern.

Wirklich nicht dumm, die Idee. So lässt sich rechtzeitig feststellen, ob der künftig Bürger eventuell zu klug ist für die Union und später SPD oder Grüne wählt. So was muss natürlich verhindert werden.

Als Einwanderer braucht man auch auf jeden Fall Personen, die ihre Arbeit zum Beispiel als Straßenkehrer nicht in Frage stellen. Wer dumm genug ist nach Deutschland auszuwandern, wird mit Sicherheit seine Kinder später nicht aufs Gymnasium schicken, was auch im Sinne der CDU ist.

Es kann aber auch sein, dass hier ein gewaltiger Irrtum vorliegt und die Union tatsächlich nur die Klügsten ins Land lassen will. Das wäre dann ein sehr dummer Vorschlag, der auf CDU und CSU zurück fällt. Die Parteien müssten sich dann nämlich die Frage gefallen lassen, wie es mit der Intelligenz im eigenen Lager aussieht.

Nicht nur, dass sich die Hälfte aller Menschen im Land mittlerweile fragt, wie blöd man eigentlich sein muss, um die CDU und Angela Merkel gewählt zu haben. Es wäre auch interessant in Erfahrung zu bringen, wie es mit dem IQ bei Unionspolitikern aussieht. Gerade bei Abgeordenten aus ländlichen Gegenden könnte da unter Umständen nicht viel mehr als Bauernschläue sein.

Viel wäre auch gewonnen, wenn man den Vorschlag des Herrn Trapp auch umgekehrt anwendet und die dummen Menschen in diesem Land einfach ausbürgert. Die Steuergelder reichen mit Sicherheit auch für ein One-Way Flugticket für die größten Fehlbesetzungen in politischen Ämtern.

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