12 Points for Germany!

Es ist vollbracht. Lena hat gestern Abend bewiesen, dass man in einem „Kleinen Schwarzen” recht ordentlich gewinnen kann. Ganz ohne LED-Kleid, Gebläse für die Haare oder leuchten Geigen. Nach 28 Jahren hat Deutschland mit einer Sängerin, die einfach nur sie selber ist, wieder den Eurovision Song Contest gewonnen.

Man kann über Lena sagen was man will, aber es gibt unbestreitbar zwei Dinge, die für sie gesprochen haben: Ihr Lied wurde nicht von Ralf Siegel gesprochen und sie gehörte nicht zur Regie recycelter Sängerinnen wie die „No Angels”.

Was den gestrigen, sehr langen, Abend besonders unterhaltsam gemacht hat, waren die viele Kommentare in meiner Twitter-Timeline zum #esc. Deutschlandweit entstand so eine Gemeinschaft von Menschen, die mitfieberten und jeden Beitrag bissig kommentierten. Teilweise wäre mir vor lachen fast das iPhone aus der Hand gefallen. Wenn im nächsten Jahr der Eurovision Song Contest in Deutschland stattfindet, solten die Veranstalter unbedingt eine Twitter-Wall einrichten.

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