Rasierschaummassaker

Rasierschaummassaker

Das ich gerne neue Produkte ausprobiere, dürfte wohl mittlerweile bekannt sein. Diesmal war es weniger die Lust auf Neues, sondern die pure Verzweiflung.

Gut, ganz so schlimm war es nicht. Durch den Feiertag am Samstag fehlte einfach die Möglichkeit, im Bio-Markt einzukaufen. Im Prinzip fehlten damit zwei Dinge: Wein und Rasiercreme. Beides war ausgegangen, allerdings jedoch nicht gleichzeitig.

Die von mir bevorzuge Rasiercreme gab es leider im Egal-Markt nicht, dafür aber eine alternatives Produkt von Sante (auch Naturkosmetik). Der Rasierschaum Homme wurde sogar von der Zeitschrift ökotest mit sehr gut bewertet. Kann dann ja nicht schlecht sein, dachte ich mir.

Heute Morgen wäre die Rasur dann fast in einem Blutbad geendet. Es ist zwar löblich, dass der Rasierschaum ohne Treibmittel daher kommt und man selber pumpen muss, aber leider schäumt das Zeug nicht so richtig. Vielleicht hab ich es ja auch falsch bedient, oder hätte meine Kopf nach unten halten und den Schaum direkt aufs Gesicht auftragen sollen.

Normal angewendet führte es auf jeden Fall dazu, dass die Klinge nicht über die Haut glitt, sondern ruckelnde Bewegungen machte. Dazu brannte mein Gesicht dann vom enthaltenen Parfümstoff. Nur mit viel Geduld ließen sich ernsthafte Blutungen vermeiden.

Da fast jeder eine zweite Chance verdient hat, wird es Anfang der Woche noch mal einen zweiten Versuch geben. Sollte ich dann wie Scarface herumlaufen, dürfte den Lesern dann klar sein warum.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren