Auf die Spitze getrieben

Auf die Spitze getrieben

Würde man es auf die Spitze treiben und wäre zudem sehr unfair, könnte man behaupten, dass der deutsche Staat Vergewaltigung und Kindesmissbrauch finanziert, in dem er für die katholische Kirche Steuern eintreibt.

Ernsthaft würde das natürlich nie jemand behaupten. Trotzdem ist wohl an der Zeit, über das Verhältnis Kirche – Staat nachzudenken. Das Straftäter in den eigenen Reihe von der Kirche mehr oder minder gedeckt werden, ist nicht akzeptable. Es darf auch durchaus die Frage gestellt werden, ob eine undemokratische Organisation wie die katholische Kirche überhaupt eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sein kann und darf.

2 Replies to “Auf die Spitze getrieben”

  1. Wenn man es genau nimmt, mit der Trennung Kirche-Staat, dann hätten Parteien wie CDU und CSU überhaupt keine Daseinsberechtigung, zumindest nicht in der Politik.

  2. Die Trennung von Kirche und Staat steht unabhängig davon zur Diskussion. Das ist ein Anachronismus – so weit ich informiert bin, ist Deutschland der einzige Staat, der für die Kirche die Steuer einzieht.
    Ganz schlimm wird es, wenn sich die Kirche wie ein Staat im Staat verhält.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren