6. März
2010

Hydra

von tboley um 17:52 Uhr

Die Probleme, die uns der Alltag stellt, sind wie die Köpfe einer Hydra. Immer wenn wir eins gelöst haben, erscheinen sofort zwei neue. Das ist mitunter sehr frustrierend. Auf meinem Schreibtisch zu Hause stapeln sich eine Menge unerledigter Dinge, mein E-Mail Postfach ist weit davon entfernt, leer zu sein.

Es ist nicht die Angst vor der Leere, die uns zurückschrecken lässt. Auch nicht Faulheit, sondern die Befürchtung, mit jeder erledigten Aufgaben zwei neue zu bekommen. Wie das Kaninchen vor der Schlange – den Gedanken kann ich hier an dieser Stelle nicht zu Ende bringen, da ich gerade den unwiderstehlichen Drang verspüre, mich mit Kaninchen-Rezepte zu beschäftigen. Vermutlich meine Art, mit dem Frühling umzugehen.

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Schweigen im Walde zu „Hydra”
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