Weltmeister im Rückwärtsrudern

Weltmeister im Rückwärtsrudern

Die FDP in Nordrhein-Westfalen möchte den seit Jahresanfang geltende Senkung des Mehrwersteuersatzes für Hotelübernachtungen aussetzen. Gemeint damit nicht das, was man den tierischen Weihnachtsgeschenken vor Urlaubsantritt im Sommer macht, sondern lediglich eine Art Pause.

Eine Pause, die nach der Wahl in NRW vermutlich endent. Damit dürfte auch klar sein, aus welchen Gründen so Leute wie Herr Pinkwart das vorschlagen. Sie werden nicht getrieben von der Einsicht, etwas falsch gemacht zu haben, sondern fürchten einfach nur die Wahlergebnisse und den Verlust der Regierungsbeteiligung in NRW.

Abgesehen davon, dass derzeit auf Bundesebene in der FDP der Vorschlag keine Unterstützung findet, wäre es vermutlich auch politischer Selbstmord für die Liberalen, wenn sie die Steuerleichterung wieder stoppen würden – auch wenn die Steuersenkung den Beigeschmack bezahlter Lobbypolitik hat.

3 Replies to “Weltmeister im Rückwärtsrudern”

  1. Ich verstehe das ganze sowieso nicht. Obwohl ich lange drüber nachgegrübelt habe, komme ich einfach nicht drauf wie man damit in irgendeiner Weise die Wirtschaft ankurbelt oder wie jemand wirklich was davon hat am Ende. Ich jedenfalls gehe immer dann ins Hotel wenn ich muss und nicht weil es gerade besonders günstig ist.

  2. @Tim: Geht mir auch so. Spontane Aufenthalte in Hotels sind bei mir eher selten.

    @Oliver: Bei der FDP dürfte der Nacktscanner tatsächlich problematisch sein. Ist das ein Sprengstoffgürtel? Nein, Schwarzgeldbündel….

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren