Rodelunfälle

Rodelunfälle

Auf den Schlitten rauf nur mit dem Helm drauf. So könnte man den Ratschlag eines Bielfelder Chefarztes zusammenfassen. Er warnt vor gefährlichen Kopfverletzungen bei Kindern, die durch rasante Schlittenfahrten entstehen können.

Zur Vermeidung von Gehirnerschütterungen oder anderen Verletzungen schlägt er die Verwendung von Fahrradhelmen vor. Auch Erwachsene sollen dies tun, alleine schon wegen ihrer Vorbildfunktion.

Den Kopf schützen ist generell keine schlechte Idee. Beim Fahrrad fahren und Inline skaten würde ich dem auch nicht widersprechen. Aber ein Helm beim Schlitten fahren? Ich weiß nicht.

Kinder sollten nicht unbedingt in Watte gepackt werden. Erfahrungen wie heiße Herdplatten gehören zum Leben dazu, damit man sich des Risikos und der Gefahren bewusst wird. Zudem verleiten, dass ist vom Auto fahren bekannt, Maßnahmen, die der Sicherheit dienen unter Umständen zu noch riskanterem Verhalten.

2 Replies to “Rodelunfälle”

  1. Irgendwie kann man es auch übertreiben. Ich bin mal beim Rodeln mit Schwung mit samt dem Schlitten in ein Flüsschen geflogen und das bei Minustemperaturen. Durchnässt und unterkühlt bin ich dann nach Hause. Mir hat’s nicht geschadet.

  2. Ich hab in meinem Leben kein Helm getragen!
    Was sich meine Mama für Dummheiten von den Lehrern deshalb anhören musste…!
    Wenn ein Kind nach der Schule so durch die Gegend hoppelt, stolpert und mit dem Kopf gegen die Kante des Bürgersteiges fällt, oder gegen ein Auto kann das dank der Fliehkraft auch tödlich enden. Lassen wir darum unsere Kinder jetzt nur noch mit Helm rumlaufen? Was für ein Blödsinn!
    Ich hatte einen Blauen Fleck, der 1/4 meines Gesichtes bedeckte, als ich einen Rodelunfall hatte und hab überlebt.
    Abgesehen davon ist es echt peinlich so rum zu laufen. Und wann ist ein Kind zu alt für einen Helm? Meine Mitschüler wurden bereits in der Grundschule gehänselt, wenn sie einen Helm trugen (Nicht von mir! Ich hab mich immer politisch korrekt verhalten und jegliche Art von Gemeinheiten vermieden).

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren